Gegen den Strom – Warum ich nicht jeden Trend folgen muss

Brauche ich unbedingt dieses neue soziale Netzwerk wo sich jetzt alle anmelden?
Muss ich unbedingt bei den aktuellen Blog-Linkpartys mitmachen?
Oder bei Instagram-Challanges?
Fragen über Fragen, die mich täglich im Umgang mit den sozialen Medien beschäftigen und mittlerweile weiß ich …

… NEIN – ICH MUSS NICHT.

Da schwimme ich mittlerweile lieber häufiger gegen den Strom, als mit ihm. Ich mache einfach mein Ding. Wozu sollte ich mich einem neuen sozialen Netzwerk anschließen, wenn ich schon bei 3-4-5 sozialen Netzwerken angemeldet bin. Und da spielt es auch keine Rolle ob dieses neue Netzwerk moralisch ok ist oder nicht. Einerseits brauche ich dann ja noch mehr Zeit für Social Media, die ich jetzt schon kaum habe, und andererseits fange ich wieder mal bei Null an. Also wozu dann. Jeder muss natürlich für sich entscheiden, wo er mitmachen möchte und wo nicht. Ich habe meine Entscheidung getroffen.
Trends, Netzwerke, Social Media

Bloggen um jeden Preis?

Das gleiche gilt zum Beispiel auch für diese ganzen Linkpartys, die von Bloggern auf ihren Blogs organisiert werden. Klar, ab und zu mache ich da auch mit, aber nicht immer. Denn ich habe für mich erkannt, dass ich diesem stetigem wiederholenden Blogstuff nicht gerecht werde. Mir fehlt da einfach die Ausdauer und Hingabe dafür, um dann immer an den bestimmten Tagen im Monat daran zu denken. Das kommt ja teilweise an einem vollen Terminkalender heran. Heute hier, morgen dort, ach da noch und da. Und seien wir mal ehrlich, liest überhaupt einer all die verlinkten Posts, die da so verlinkt werden. Sind ja teilweise ordentlich viele Teilnehmer.
Dass so eine Teilnahme an diesen Linkpartys natürlich auch ordentlich Traffic auf den Blog bringt, ist sicherlich ein positiver Nebeneffekt. Den mag ich auch sehr, aber ich lasse mich davon nicht mehr beeinflussen. Ob ich nun an einem Tag 50-70 Views für einen Blogpost hier habe, oder 400-600 ist natürlich ein Unterschied wie Tag und Nach und sicherlich nicht zu verachten, aber es bringt mir nichts, wenn die ganzen Leute nur aufgrund der Verlinkung hier vorbeischauen. Viel lieber hätte ich es, dass die meinen Blog lesen, weil sie mich gerne lesen. Von daher kann ich mir so straffes Verlinken ja eigentlich auch sparen. Naturchlich habe ich meine festen quellen für Verinkungen, aber auch da gilt mittlerweile für mich, nicht um jeden Preis. Momentan probiere ich ja da auch eine neue Masche aus und zwar den Blogpost via Instagram-Storie zu vermarkten. Aber momentan bringt das eigentlich genauso wenig. Wenn ich mal Zeit und Muse für so Linkpartys habe, dann mache ich da mit, aber halt nicht regelmäßig. Ich verweigere mich quasi dem Gruppenzwang.

Und wie ist das bei Instagram?

Apropo Gruppenzwang – diese ganzen Challenges bei Instagram sind da ja auch so ein perfektes Beispiel dafür. Gefühlt an jedem ersten des Monats ploppen neue Challenges bei Instagram auf. Plopp, plopp, plopp. Ob man diese nun mitmachen möchte oder nicht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Genauso ob man denen dann folgt oder nicht. Ich habe im letzten Monat mal wieder versucht an so einer Challenge regelmäßig teilzunehmen. Ratet mal? Natürlich bin ich, wie abzusehen war, wieder einmal kläglich gescheitert. Es war übrigens die #nomuttiistperfekt-Challenge. Eigentlich passend für mich, denn ich bin nicht perfekt. Ein paar Tage habe ich ja auch gut durchgehalten, aber bald war es jedoch wieder vorbei.
Warum? Ich finde es einfach tierisch anstrengend, da jeden Tag für sich das perfekte Bild für den aktuellen Hashtag zu finden und zu posten. Vom passenden Text zum Bild wollen wir mal gar nicht reden. Und klar, auch diese Challenges bringen, wenn man es clever anstellt, wieder einmal ordentlich Views und vielleicht auch den ein oder anderen neuen Follower. Blöd nur, dass die dann meistens nicht da bleiben, wenn man dann wieder zum normalen Postingverhalten zurückkehrt. Das habe ich zum Beispiel auch durch meine Dezember-Auszeit gemerkt. Schwupps waren viele weg, wenn nicht regelmäßig was kommt und nun muss ich mir sogar die Views wieder mühsam aufbauen. Es ist zum heulen. Sollte es aber eigentlich nicht oder?

Warum dann?

Warum also? Warum soll ich dann mit dem ganzen Strom mitschwimmen, jeden kleinsten Trend folgen, wenn es mir, für mich und meine Netzwerke, eh nix bringt. Dann lieber dagegen. I make my own stuff. Ich lasse mich nicht beeinflussen, ich will mich nicht beeinflussen lassen. Mein Leben – meine Netzwerke – meine Entscheidungen – meine Fotos und Postings.
Ich habe lange gebraucht um das zu erkennen. Anfangs dachte ich ja immer noch, mich mag keiner oder ich bin nicht hipp genug. Wie damals in der Schule und Ausbildung, da wollte auch keiner so richtig was mit mir zu tun haben. Aber mittlerweile habe ich mich damit arrangiert. Ich bin ich und halt nicht so ein hipper, gern gelesener Influencer, dem alle gern folgen wollen.

Ich schreibe hier meinen Blog, weil ich es mag über die Dinge, die mich beschäftigen, zu schreiben. Meine kleine Therapie.
Ich poste meine Bilder bei Instagram, weil ich sie euch gern zeigen möchte. Hallo, das ist mein Leben.
Ich zwitschere ab und zu bei Twitter, denn es befreit mich ungemein, auch mal ganz kurz meinen Senf zu täglichen Dingen dazu zu geben.
Ja und Facebook? Das läuft genauso wie Google+ so nebenher mit.

Ich liebe es einfach, euch ein Stückchen an meinem/unserem Leben teilhaben zu lassen. Und dafür muss ich nicht immer mit dem Strom der Trends schwimmen.
Bis bald.

Ein weißes Blatt Papier – Willkommen 2018

Das neue Jahr liegt vor uns, wie ein weißes Blatt Papier. Unbeschrieben. 365 Zeilen warten darauf gefüllt zu werden. Was wir auf dieses weiße Blatt schreiben, liegt allein in unserer Hand. Machen wir etwas daraus.
leer, Papier, weiß, neues Jahr

Willkommen 2018

Ein leerer Kalender, ein paar Termine stehen schon drin, mehr nicht. Das neue Jahr ist erst wenige Stunden alt und ich möchte keine direkten Pläne für das neue Jahr machen. Keine Vorsätze. Schauen was kommt. Klar gibt es im Hinterkopf immer Ideen, Pläne und Vorhaben, aber diese sollten nur der Rahmen sein. Wie wir den Rahmen füllen, ist egal, denn er wird sich füllen, auch von allein.
Familie, Freizeit, Arbeit – Das alles bildet diesen Rahmen und darauf zu achten, dass alles im Einklang bleibt ist wichtig und darauf möchte ich im neuen Jahr viel Wert legen.
Ich denke das ist ein guter Plan.
Bis bald.
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Take a challenge

Ich bin ja nicht so der Typ für Challenges. Schon zu oft habe ich bereits am zweiten Tag hatte ich immer vergessen mitzumachen. Oder ich habe gar nicht erst angefangen, obwohl ich Interesse hatte. Es ist ein Wahnsinn.
Im Mai gab es beispielsweise die Instagram-Challenge #MeettheBloggerDE von Anne Häusler. Ich hätte zu gern teilgenommen, nur fiel mir für einige Tage nichts ein, was ich hätte posten können. Also habe ich es gelassen. Eigentlich idiotisch, aber wenn ich nicht weiß, was ich schreiben soll, dann lasse ich es lieber. Immer noch besser als sich irgend etwas aus den Fingern zu saugen, was dann vielleicht nicht der Wahrheit entspricht. Verständlich oder.
Jetzt gibt es bei Instagram eine neue Challenge – #lebenmitkindchallenge. Eine tolle Challenge und diesmal bin ich mit dabei, denn ich weiß für jeden Tag was ich posten möchte. Tag 1 #ich,  Tag 2 #wearefamily und heute Tag 3 #ohnegehtesnicht habe ich bereits erfolgreich absolviert und ich freue mich auf die nächsten Tage. Es gibt so viele neue Leute dabei zu entdecken. Fantastisch.
Ich würde mich freuen wenn ihr mich bei Instagram besucht und vielleicht auch mitmacht.
Bis bald.