Puppencape aus alter Matschhose

Die Tochter verlangt langsam nach neuer Kleidung für ihre Puppen. Ist ja auch langweilig immer nur die gleichen Sachen an- und auszuziehen. Also habe ich begonnen neue Puppenkleidung zu nähen. Bisher, im Dezember, ist aber nur ein Puppencape entstanden. Dieses aber als echtes Upcycling-Projekt.

Puppencape

Puppencape aus alter Matschhose

Die Stoffbasis für das Cape bildete eine alte Matschhose vom Sohn, die für den Weiterverkauf zu kaputt war am Knie. Nun also ein neues Leben als Puppencape.
Verwendet habe ich sowohl den Außenstoff als auch das Innenfutter der Matschhose. Das Nähen war dann zum Teil eine kleine Qual, besonders an der Overlock, denn für die habe ich leider kein Teflonfüßchen für den wasserabweisenden flutschigem Außenstoff.

Puppencape

Der Schnitt vom Puppencape ist von Engelinchen Design, er enthält 4 Größen (35-40-45-50). Ich habe für unsere Puppe die Größe 40 genäht, denn ist 38 cm groß. Einer etwas größeren Puppe (43 cm) passt es auch, sitzt da allerdings etwas stramm. Da muss ich wohl noch ein weiteres Cape nähen.

Bei der kleinen Puppe geht das Cape bis an die Füße und erst habe ich gedacht, eine Nummer kleiner hätte es auch getan. Aber am Kopf sitzt die Kapuze doch sehr gut, da wäre es kleiner nicht so vorteilhaft gewesen. Es geht den Puppen halt so wie und Menschen, nicht sitzt perfekt und müsste angepasst werden.

Hier ein Blick von Vorn und von Hinten. Ich bin sehr dankbar, dass trotz des flutschigen Stoffes alles so gut aneinander passt. Sieh schon sehr süß aus.

Kleine Details

In der Anleitung des Schnittmusters ist ein Verschluss des Puppencapes mit einem Klettverschluss vorgesehen. Das habe ich auch so umgesetzt, allerdings etwas zu niedrig wie sich bei der Anprobe herausstellte. Es war im Schnitt und Anleitung nicht genau erkennbar wie hoch der Klettverschluss soll. Doch ich wusste mir zu helfen und habe per Hand einen kleinen Hakenverschluss (wie beim BH) noch angenäht.

Puppe sitzend mit Kapuze

Der Hakenverschluss ist auch gleichzeitig eine gute Fingerübung für das Kind. Ist halt ein bisschen knifflig. Was ich allerdings nicht weiß, ist, ob ich den Haken richtig herum angenäht habe. Gibt es da eigentlich ein Richtig oder Falsch? Sagt es mir doch mal.

Verschluss am Cape, Klettverschluss und Häkchen

Für Upcyclingprojekte sind Puppensachen sehr gut geeignet und ich werde demnächst noch mehr Sachen aus verschlissener Kinderkleidung machen. Es gibt hier viele geliebte Kleidung die so ein zweites Leben erhalten. Allerdings werde ich vermutlich keine Matschhose mehr vernähen. Man glaubt gar nicht, welche Mengen an Sand sich so zwischen den Lagen einer Matschhose ansammeln können. Der Staubsauger hat sich jedenfalls sehr gefreut nach der Nähsession. 😉

Bis bald
eure Bianca

Schnittmuster: Puppencape von Engelinchen Design {Werbung unbeauftragt}

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Kinder-Shirt wird Kissenhülle

Zum heutigen Creadienstag habe mal wieder ein bissl geupcycled (Schreibt man das so?). Dieses Mal für meine Schwester. Sie brachte mir ein Langarm-Shirt mit, welches schon einiges zu erzählen hatte. Es gehörte erst ihrem ältesten Sohn und dann dem Mittleren. Nun ist es zu klein geworden und leider schon so maltretiert (Loch im Ärmel, hartnäckige Flecken), dass man es unmöglich noch für den Jüngten aufheben kann. Ob ich denn nicht noch etwas daraus zaubern könnte, war da die Frage, denn das Shirt wurde sehr gemocht.
Also überlegte ich kurz, maß aus und schon war die Idee da. Das Langarm-Shirt in Größe 128 sollte eine schöne Kissenhülle für ein vorhandenes Kissen auf ihrer Couch werden.
Der Zuschnitt ging gut. Ein Hoch auf die gute Kleidungsqualität. Ich hatte zuerst die Ärmel und Halsausschnittbündchen vorsichtig abgetrennt und anschließend Vorder- und Rückseite in die passende Form geschnitten. Da es ja nur ein Shirt in Größe 128 war, hatte die Oberkante zwischen den Ärmeln gerade so gereicht. Meine Nahtzugabe betrug deswegen ringsherum dann aber gerade mal 0,5 cm. Genaues Arbeiten war also angebracht. Damit mir die Kanten beim nähen nicht verrutschen, habe ich alle einmal mit Vlies-Kantenband* stabilisiert. Das war auch gleichzeitig eine gute Nähgundlage für den alten Jersey, denn dadurch ist die Chance von entstehenden Löchern während des Nähens geradezu auf 0 minimiert. Denn ich kenne es leider schon zur Genüge beim Upcycling, dass oft gewaschener Stoff beim Vernähen dann kaputt geht.
Als Verschluss wählte ich einen Reißverschluss in passender knalliger Farbe. Ein kleiner Hingucker also. Und damit die Reißverschlussraupe nicht beim Kuscheln stört, habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss* gewählt.
Das Markenlabel vom Nacken des Shirts habe ich auch wiederverwenden können und zusammen mit einem Handmade-Label, sowie meinem Blog-Label seitlich mit eingenäht.
Fertig.
Die Kissenhülle wurde freudig entgegengenommen und schon ausreichend bekuschelt. Es ist doch toll, wenn man lieb gewonnenen Kleidungsstücken ein zweites Leben einhauchen kann. Jetzt sind nur noch die Ärmel des Shirts übrig, aber dafür findet sich bestimmt auch noch zum Teil eine Verwendung. 🙂
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Für warme Hände

Bereits gegen Ende der Schwangerschaft habe ich mir für den Kinderwagen einen Muff für meine Hände genäht. Damit sie bei kaltem Wetter auch schön warm bleiben.

Genäht habe ich den Kinderwagenmuff nach dem dazugehörigen Schnitt aus dem Buch „Alles fürs Baby„*, welches ich im Mai bei Frau Frische Brise gewann.
Vernäht habe ich hierbei das Innenfutter einer alten Arbeits-Regenjacke* und eine Tischdecke für den Außenbereich. Die Tischdecke habe ich im Ausverkauf für gerade mal 2 € erstanden und sie schien mir für so ein Projekt gut zu passen, vor allem wegen der wasserabweisenden Oberfläche. Außerdem gefiel mir das grün so sehr. 🙂 Innen ist zusätzlich noch Volumenvlies als Fütterung mit drin. Verschlossen wird der Muff mit Kam Snaps. Vorn in der Mitte habe ich dafür ein Herzchen gewählt.
Der Muff ist echt klasse, da bekommt man wirklich keine kalten Hände mehr. Besonders der Liebste nutzt ihn immer sehr gern, denn im Gegensatz zu mir hat er nie Handschuhe einstecken. 😉
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Bügelbrettbezug

Schon seit Monaten wollte ich mal mein Bügelbrett neu beziehen. Am Wochenende habe ich es dann endlich angepackt. Also habe ich Stoff, Schrägband und neue Bügelbrett-Polsterung hervor geholt und losgelegt. 
Als Stoff habe ich einen festen Baumwoll-Tischläufer von Ikea genommen, das Apfel-Design gab es zu Weihnachten in 2013. So kann man sich also auch helfen, wenn es das passende Muster nicht als Meterware gibt und man hat zudem noch günstig Unbenutzten neues Leben eingehaucht. 😉
Die Bügelbrett-Polsterung hatte ich mir schon vor Monaten im Rossmann für kleines Geld gekauft. Die haben so was immer mal im Angebot. Also Ausschau halten, falls ihr auch so etwas vor habt.
Für den Schnitt des neuen Bezugs habe ich einfach das Bügelbrett kopfüber auf den Stoff gestellt und ringsherum mit einen Abstand von 4 cm aufgezeichnet. Ausgeschnitten und einmal komplett mit Schrägband umnäht. Anschließend hat der Liebste mir festes Bäckergarn durch das Schrägband gezogen.
Den fertigen neuen Bezug zusammen mit der zugeschnittenen Polsterung aufs Brett gelegt und mittels Band festgezogen. Fertig!
Jetzt erstrahlt mein Bügelbrett im neuen frischen Apfel-Design und leistet weiterhin gute Dienste.
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