Baby-Essentials Teil 1 – Babykleidung

(*enthält Werbung unbeauftragt / Amazon-Affiliate-Links)

Als ich (Ines) 2010, schwanger mit meinem erstes Kind, so gut wie keine Mütter im Freundeskreis hatte, konnte ich niemanden so richtig fragen: Was brauche ich eigentlich alles für so einen kleinen, neuen Erdenbürger?
So kam es, dass ich viel im Internet surfte, um mich zu belesen.

Kaufrausch aus Unerfahrung

So fand ich diverse Checklisten großer Baby-Kaufhausketten, von Babynahrungsherstellern und auch vereinzelt von Blogger_innen. Ich hatte also nicht nur keinerlei Erfahrung mit der Materie, sondern auch noch die Qual der Wahl, wem ich Glauben schenken sollte, was wirklich wichtig ist. Also kaufte ich das ein, was mir nach dieser eher verwirrenden Recherche als sinnvoll erschien und füllte unsere Wohnung mit allerlei Dingen.

Manches fehlte uns schließlich trotzdem, wie Kleidung in der Größe 50, weil unsere Tochter so zart und klein war. So mussten also nachträglich noch Dinge besorgt werden, was natürlich im Anbetracht dessen, dass wir schon so einiges an Geld ausgegeben hatten, keine so berauschende Erfahrung war.

Umgekehrt hatten wir auch so manches zu viel, was sich im Nachhinein als völlig überflüssig herausstellte.

Das, was mir die meiste Einsicht brachte, was (m)ein Baby benötigt, war tatsächlich die Erfahrung, wie es ist, den Alltag mit dem eigenen Kind zu erleben und zu meistern. Learning by doing, wenn man so will. Das Leben mit Baby ist außerdem eine sehr individuelle Sache, weshalb vermutlich auch viele Ratschläge und Tipps nicht mehr als Anhaltspunkte sein können.

Durch mittlerweile fast 9 Jahren Mutterschaft und nun mehr 3 Kindern, bin ich nun um einiges an Erfahrung reicher und möchte das deshalb an euch weitergeben. So habe ich hier für euch, das Wichtigste zusammengefasst. Eure Bedürfnisse können natürlich wieder ganz anders sein und andere Anschaffungen nötig machen.

Baby-Essentials Kleidung

Starten wir mit unserer kleinen Serie zu Baby-Essentials. Was braucht mein Baby.

Ich habe mich bemüht, die in meinen Augen sinnvollsten Dinge zusammenzutragen. Hierzu sei noch zu sagen, dass ihr im Grunde das Wenigste neu kaufen müsst. Besucht Baby-Flohmärkte, fragt Freunde mit Kindern, ob sie euch etwas leihen können, geht in Second-Hand-Läden, schaut in die Kleinanzeigen oder passende Online-Portale. Tauscht euch mit Menschen aus eurem Umfeld, nutzt Re- und Upcycling, macht Dinge selbst… All das trägt nicht nur zu mehr Nachhaltigkeit bei, sondern entlastet auch eure Familienkasse ganz erheblich.

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der Liste! Den Beginn machen die Kleidungsstücke, die ihr für euer Baby benötigt.

  • Bodys / Wickelbodys
  • Oberteile
  • Hosen
  • Strampler / Latzhosen
  • Mützchen
  • Socken, Stulpen, Strumpfhosen
  • Jacken und Overalls
  • Halstücher
  • Kratzfäustlinge / Handschuhe

Babyliste aus Erfahrung – Kleidung

* Affiliate-Links: Alle Links in den Klammern verweisen auf mögliche Beispiele, die euch einen Anhaltspunkt geben sollen, was gemeint ist. Die Links dienen in erster Linie der Orientierung. Natürlich könnt ihr diese Kleidungsstücke auch gebraucht kaufen, ausleihen oder nachnähen. Möchtet ihr die Sachen über den Link erwerben, dann kostet es euch nichts, der Blog erhält aber eine kleine Provision für euren Kauf.

Bodys / Wickelbodys

  • 4 bis 6 lange Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 6 kurze Größe 56

Wickelbodys sind sehr praktisch, da man sie nicht über den Kopf ziehen muss – das mögen die wenigsten Babys. Lange Bodys sind für den Anfang am besten, da ihr davon ausgehen könnt, dass euer Kleines etwa die ersten 14 Tage benötigt, um sich an die „kalte“ Umgebung außerhalb des Mutterleibes zu gewöhnen. Das ist auch im Sommer bei 30 Grad zum Teil der Fall! Empfehlenswert sind hochwertige Bodys (aus 100% Baumwolle oder Wolle-Seide-Mischung z.B. von Cosilana* oder Engel)

Warum?
Wertige oder gar Markenbodys lassen sich lange nutzen – für weitere Kinder oder wenn ihr die Bodys weitergeben bzw. verkaufen wollt. Sie halten viele Wäschen unbeschadet aus und sehen lange gut aus, denn obwohl die ersten Größen erfahrungsgemäß nicht lange passen, werden sie oft vollgespuckt, Windeln laufen aus oder Milch landet darauf. Außerdem sollte man alle Babysachen vorher ohne Weichspüler ein paarmal waschen, damit Schadstoffe ausgespült sind, ehe der kleine Mensch die Kleidung anzieht. Wolle-Seide-Gemische wascht ihr bitte nach Herstellerangaben.

Viele empfehlen zwar, nicht mit Größe 50 zu beginnen, aber tatsächlich haben viele meiner Freundinnen und ich die Erfahrung gemacht, dass gerade nach der Geburt vieles noch zu groß ist, dass die Krümel mit um die 50 cm Länge geboren werden. Selbst, wenn der Frauenarzt euer Baby als groß einschätzt, solltet ihr zur Sicherheit ein paar 50er-Kleidungsstücke besorgen.

Es gibt auch einen guten Kompromiss: Doppelgrößen 50/56 oder Bodys mit 2 Knopfreihen, die erweitert werden können. Mittlerweile gibt es auch Bodyerweiterungen (z.B. von Milchmädchen*), die man einknöpfen kann, damit spart man sich auch den Kauf neuer Bodys, wenn Babys eher in die Länge als in die Breite wachsen bzw. wenn Bodys sehr kurz und breit geschnitten sind.

Wählt ihr Bodys ohne Wickeloption, empfehle ich den amerikanischen Ausschnitt mit Überlappung, da man die Babys gut aus dem Kleidungsstück „schälen“ kann, sobald es einen „Windelunfall“ gab (dann zieht ihr den Body nach unten aus statt über den Kopf). (z.B. von Sanetta*)

Mehr ist mehr?

Bei Bodys dürfen es auch gerne mehr sein, da würde ich direkt zustimmen. Warum? Weil Bodys viel können: Wenn es warm ist reicht ein Body als komplette Kleidung und nicht nur als unterste Schicht bzw. Unterwäsche für das Baby. Wird es kühler kann man auch statt einen Pulli über einen Body zu ziehen, einen weiteren Body anziehen. Klingt vielleicht für den ersten Moment komisch, hat aber einen sehr großen Vorteil – Bodys rutschen nicht hoch!

Außerdem ist ein Body plus ein dünner Schlafsack im Sommer der ideale Schlafanzug. Wenn es sogar für einen Schlafsack zu warm ist, reicht er alleine sogar aus für die Nacht.

Wollt ihr Wechselsachen in die Wickeltasche stecken, nehmt zwei Bodys, denn sie ersetzen, wie schon erwähnt Pullis, Unterwäsche oder ganze Sommeroutfits! In Kombination mit einer Strumpfhose oder Füßchenhose habt ihr in der Wickeltasche ein gutes Basiset an Wechselsachen.

Oberteile:

  • 6 lange in Größe 50
  • 6-8 lange Größe 56
  • 2-4 kurze Größe 56

Auch hier könnt ihr Wickeloberteile bevorzugen, da sie nicht über den Kopf gezogen werden müssen, allerdings rate ich euch von Bindevarianten mit allzu vielen Bändchen ab. Gerade die Jüpchen, die es oft in Krankenhäusern gibt, sind in meinen Augen eine Qual beim Anziehen, da es schwierig ist, alles passend zu schnüren. Vorteil an Bändern ist lediglich, dass man Babys, die schnell am Bäuchlein zulegen, trotzdem größengerecht kleiden kann statt eine Größe nach oben gehen zu müssen.

Im Sommer könnt ihr bei den 56er-Größen auch tauschen zwischen Anzahl der langen und kurzen Oberteile. Auch hier gilt: Amerikanische Ausschnitte sind praktisch bei Windelunfällen, aber auch Knopfleisten, die eine weite Öffnung erlauben sind super für das Umziehen. Ist es ganz heiß, inder Zeit, in der euer Baby kommt, verzichtet ihr besser aus kurzärmelige T-Shirts. Zieht stattdessen kurze Bodys an ohne etwas darüber. Zum Rausgehen bieten sich lange Bodys als UV-Schutz in der Sommerzeit eher an als langärmelige Pullis, wenn die Temperaturen arg weit hoch klettern und die Sonne knallt. Sie rutschen nämlich am Kind nicht hoch.
(z. B. Wickeloberteil von Noppies*; Shirt mit amerikanischem Ausschnitt von loud+proud*)

Hosen:

  • 4-6 lange in Größe 50
  • 6 lange Hosen in 56
  • 2-4 kurze Hosen 56

Wählt am besten Hosen mit Mitwachsbündchen, dann könnt ihr 1-2 Größen problemlos überbrücken. Ihr könnt bei dieser Hosenform auch super die Bündchen einschlagen und so kurze oder mittellange Hosen „kreieren“.

Kurze Hosen haben den Vorteil, dass es einfach ist, sie an und aus zu ziehen. In Frühling und Herbst können sie mit Strumpfhosen kombiniert werden. Im Sommer können sie mit Socken oder Stulpen aus atmungsaktivem Material kombiniert werden, um kurzfristiges Überhitzen, aber auch Verkühlen durch Wind etc. verhindern. Ist es sehr heiß, lasst sie am besten ganz weg, da reicht es völlig, wenn euer Kind einen Body trägt.

Lange Hosen mit Füßchen finde ich persönlich unpraktisch, da die Kleinen dazu neigen, ihre Beinchen in der ersten Zeit an den Körper zu ziehen und die Füßchen nicht in den unteren Teilen der Hosenbeine bleiben. Außerdem könnt ihr mit Socken oder Strumpfhosen besser regulieren, wie die Temperaturlage eures Babys ist – zu warm? Socken aus! – zu kalt? – Socken an oder Strumpfhose ergänzen! Perfekt für jede Jahreszeit!

Wieder andere schwören allerdings auf die Variante mit Füßchen, weil so Socken nicht abgestrampelt werden können und das Baby immer schön warm steckt. Zudem kann man die Hosen auch mit Socken verkürzen, indem man die Strümpfchen einfach darüber anzieht. In der warmen Jahreszeit könnte dies aber etwas zu mollig sein für euer Kleines. Im Endeffekt müsst ihr testen, was zu eurem Baby passt.

Habt ihr ein Kind, dem immer warm ist und das viel schwitzt, dann wählt eher Hosen ohne Fuß. Muss es euer Kind eher warm von außen haben, weil es schnell auskühlt, dann wählt eine Option, in der es gut eingepackt ist und sich nicht alles wegstrampeln kann.

(z.B. Schlupfhosen von Pinokio*, Höschen von Schiesser* oder Babyhose mit Füßchen von Lana*)

Babykleidung

Strampler/Latzhosen:

  • 1-3 Strampler oder weiche Latzhosen 50/56

Auch hier gilt: Füßchen am Strampler sind in meinen Augen eher unnötig, denn Varianten mit Gummi oder Bündchenabschluss an den Beinen erlauben es erstens wieder schnell Socken an/aus zu ziehen, um die Babytemperatur zu regulieren, zum Zweiten wachsen so die Strampler oder Latzhosen länger mit und müssen nicht so schnell aussortiert werden. Auch praktisch in dieser Hinsicht sind Strampler mit 2 Knopfreihen an den Trägern.

Grundsätzlich solltet ihr solche Modelle wählen, die eine Knopfleiste im Schritt haben, da ihr gerade am Anfang sehr oft wickeln müsst und es so bedeutend schneller und einfacher geht. Außerdem müsst ihr das Baby so nicht ganz stark entkleiden und oben bleibt alles schön eingepackt – das ist auch der Vorteil dieses Kleidungsstücks, denn das Baby ist immer rundherum eingepackt und man spart sich bei etwas wärmeren Temperaturen ein zusätzliches Oberteil, weil man den Strampler direkt über dem Body tragen kann, ohne dass es irgendwo „zieht“.

Ich selbst bin kein großer Stramplerfan, da ich Pumphose im Handling einfacher und komfortabler finde, aber das ist in diesem Falle Geschmackssache – wie auch meine Präferenz für Bündchen statt Füßchen. (Natürlich gilt hier dasselbe wie bei den Hosen: mit Socken lassen sich zu lange Strampler mit Fuß sehr gut an Ort und Stelle halten sowie verkleinern, was für euch natürlich auch eine praktikable Möglichkeit ist).

(z. B. Strickstrampler von Sterntaler* oder Sweat-Strampler von Bornino mit Fuß)

Mützchen:

  • 1 Erstlingsmützchen,
  • 1 Jerseymützchen oder Stoffhut oder 1 Strickmützchen
  • alles abhängig vom Kopfumfang des Babys (meist zwischen 34 und 37cm)

Bei Mützchen scheiden sich die Geister. Es gibt sowohl Studien, die besagen, dass Mützchen direkt nach der Geburt aufzusetzen dem Bonding zwischen Mutter und Kind schaden, als auch solche die bekräftigen, eine Haube sei vorteilhaft, um die Körperwärme zu regulieren und dem Kind ein Gefühl von Begrenzung wie im Mutterleib zu geben.

Meine Empfehlung (und damit der „Mittelweg“ zwischen beiden Theorien) ist, dem Baby nach der Geburt kein Mützchen aufzusetzen und generell darauf zu verzichten, wo es nicht notwendig ist – in warmen Räumen ohne Zugluft zum Beispiel. Ein Mützchen ist sinnvoll, wenn es kühl ist, wenn die Sonne sehr heftig strahlt oder nach dem Baden. Im Sommer solltet ihr auf ein Mützchen mit UV-Schutz achten, im Winter sind Strickmützchen oder solche aus Fleece ratsam.

Achtet darauf, dass die Häubchen möglichst gut die Ohren bedecken. Bindebänder sind in den meisten Fällen verzichtbar und sollten nicht zu lang sein, um eine Strangulationsgefahr auszuschließen.

(z.B. Babyhütchen von Noppies* oder Cosilana-Häubchen* aus Wolle und Seide)

Socken, Stulpen, Strumpfhosen:

  • 4-6 Paar Erstlingssöckchen
  • 1-2 Paar Stulpen
  • 3-4 Strumpfhosen 50/56
  • ev. 1 Paar Wollschühchen

Auch hier scheiden sich ein Wenig die Geister. Manche Eltern mögen Strumpfhose nicht, da sie sich nicht immer leicht anziehen lassen, andere lieben sie, weil sie körpernah sitzen ohne zu rutschen und sich auf diese Weise leicht eine zusätzliche Kleidungsschicht ergänzen lässt oder gar eine normale Hose ersetzt.

Im Gegensatz zu Socken bleiben Strumpfhosen auch besser am Kind. Viele Babys sind äußerst talentiert darin, ihre Söckchen abzustrampeln, allerdings bieten sie den Vorteil, dass sie sich schnell an- und ausziehen lassen und somit kann man mit ihnen direkt auf die Temperatur des Babys reagieren. Söckchen werden auch seltener beschmutzt als Strumpfhosen und müssen deshalb nicht so oft gewaschen werden. In Kombination mit Stulpen sind sie ein vollwertiger Strumpfhosenersatz.

Sowohl die Socken-Stulpen-Kombi als auch Strumpfhosen sind großartig, wenn ihr euer Baby im Tuch oder einer Trage habt. Da die meisten Hosen darin gern die Beinchen hochwandern. Stulpen haben im Übrigen noch einige andere Vorteile: Sie lassen sich auch über Hosen oder Pullovern (!) als Wärmeschicht ergänzen, passen sehr lange – länger als jede Strumpfhose oder jedes Paar Socken, und passen auch der Mama, dem Papa oder dem größeren Geschwisterkind als Pulswärmer.

In den kühleren Jahreszeiten kann man als Zusatzschicht über Socken oder Strumpfhose ein Paar Wollschühchen anziehen, die mit einem Bändchen am Fuß halten, damit sie nicht verloren gehen. Andere Babyschuhe benötigt man auf keinen Fall, sie sind schwer, klobig und halten nicht am Fuß. Sie spenden auch im Normalfall kaum Wärme.

(z.B. Babysocken von Sterntaler*, Hoppediz Babylegs/Beinstulpen*, Babyschühchen aus Wollfleece von Cosilana*, Babystrumpfhose von Weri Spezials*)

Babykleidung

Jacken und Overalls

  • 2 Jacken in Größe 50 und 56 oder in Doppelgröße
  • mit oder ohne Kapuze
  • 1 Overall in Größe 56 und 62

Wie schon gesagt, brauchen Neugeborene etwas Zeit, um sich an die kühle „Außenwelt“ zu gewöhnen. Deshalb ist eine Strickjacke in jeder Jahreszeit eine gute Anschaffung. Für Trageeltern finde ich eine Kapuze nicht verkehrt, da die Kleinen so immer eine Kopfbedeckung dabei haben, die nicht verloren gehen kann. Auch lässt sich so eine zusätzliche Schicht für mehr Wärme ergänzen. Allerdings stört sie mitunter, wenn ihr euer schlafendes Baby ablegen wollt, da ihr die Kapuze nicht einfach ausziehen könnt. In diesem Falle ist eine Mütze vorteilhafter.

Auch wenn ihr ein Jäckchen mit einem Overall oder Fußsack kombiniert in der kühleren Jahreszeit, würde ich eine Jacke ohne Kapuze wählen und stattdessen auf ein Mützchen als Ergänzung setzen. Im Sommer könnt ihr Baumwoll- oder dünne Wolle-Seide-Gewebe wählen, im Winter sind Baumwollfleece- oder Schurwolltextilien vorteilhafter, weil sie mehr Wärme spenden. Auch dickere Wolle-Seide-Jäckchen sind im Winter wunderbar. Von dicken, fusseligen Teddyplüschvarianten oder reiner Synthetik rate ich ab, da sie eine schlechtere Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung des Babys zulassen.

(z.B. Strickjacke von Sanetta*, Schlüttli von Reiff Reläx* , Kapuzenjacke von Schnitzler* mit Futter)

Overalls:

Zusätzlich finde Overalls sehr praktisch für die Übergänge und den Winter. Sie lassen sich sowohl im Tuch als auch im Kinderwagen nutzen, spenden am ganzen Körper Wärme und lassen sich schneller und einfacher anziehen als eine Kombi aus Jacke und Hose. Es gibt sie in allen möglichen Varianten: mit und ohne Fuß, mit langen und kurzen Bündchen, mit Gummibündchen, mit Umklappärmeln/-beinen, mit oder ohne Kapuze… Je nach Präferenz kann man sich aussuchen, was man am besten findet.

Meine Empfehlung für Neugeborene sind Ärmel und Beine mit langen Bündchen oder Umschlägen, damit kann man in kühleren Phasen des Jahres auf Handschuhe und Schühchen verzichten und den Overall länger nutzen. Auch eine Kapuze kann praktisch sein, um im Tragetuch eine Mütze zu ersetzen, zu ergänzen oder im Wagen Wärme sowie einen Schutz vor Zugluft zu bieten.

(z. B. Walkoverall von Lilakind*, Fleeceoverall von Hoppediz*)

Babykleidung

Halstücher:

  • ratsam für Spuckkinder

Im Grunde benötigt man keine Halstücher für Neugeborene, da die Kleinen ihren Hals nicht großartig zeigen. Auch Sabbern ist in den ersten Monaten meist noch kein Thema. Allerdings gibt es viele Babys, die gern einen Teil ihrer Milch wieder hochbringen. Die verteilt sich dann über allen Kleidungstücken, läuft in Hautritzen… insgesamt keine schöne Sache.

Ein paar Halstücher können also ratsam sein. Ihr müsst nicht unbedingt spezielle Tücher kaufen. Ein kleines Mulltuch kann ausreichen, dass ihr dem Baby umlegt (bitte macht keine (festen) Knoten). Wollt ihr doch ein Halstuch oder ein paar davon erwerben, achtet auf einen sicheren Verschluss, der im Notfall aufgeht (Klett oder ein kleiner Druckknopf z. B.).

(z.B. Dreieckstücher von Pippi* , kleine Mulltücher von Steiff*)

Kratzfäustlinge, Handschuhe:

Auch hier denke ich, kann man auf eine Neuanschaffung verzichten. Ihr könnt eurem Baby auch einfach dünne Söckchen über die Händchen ziehen, sollten sie euch und sich viel Kratzen. Manchmal haben Pullover auch Umschläge, die über die Fingerchen gezogen werden können. Im Winter nehmt ihr am besten Wollsöckchen oder nutzt Overalls mit Umschlag.

Hilfreich?

Hoffentlich konnte euch diese kleine Übersicht etwas Licht ins Dunkle bei der Erstausstattung bringen. Aber die Babykleidung ist ja nur der Anfang. Es gibt noch viel mehr was so ein kleiner Mensch am Anfang braucht oder auch nicht.

Ihr wisst: Es sind lediglich Empfehlungen und Ideen, die euch womöglich helfen können, euch im Baby-Anschaffungschaos zu orientieren. Nichts davon ist ein Muss, nichts davon ist verbindlich. Fühlt ihr euch mit weniger oder mehr Kleidung besser? Habt ihr andere Bedürfnisse, Wünsche oder Vorstellungen? Dann nehmt eure Intuition diesbezüglich ernst.

Im nächsten Baby-Essential-Artikel geht es dann weiter mit den Anschaffungen zum Thema Schlafen.

Bis bald
eure Ines