Schnelles Halloween Tutorial: Mandarinen Kürbisse

Wer wie ich am heutigen Reformationstag bzw. Halloween nachmittags arbeiten muss und zudem noch vergessen hat genügend Süßigkeiten einzukaufen, für den habe ich jetzt eine schnelle Anleitung für eine gesunde Halloween-Süßigkeit.

Mandarinen Kürbisse zu Halloween

Mandarinen Kürbisse

Da der Mann heute Nachmittag mit den Kindern allein ist, ich bin leider arbeiten, muss er sich wohl oder übel auch um die klingelnden Kinderscharen kümmern, die hier an Halloween verkleidet um die Häuser ziehen.

Natürlich lasse ich Mann und Kinder da nicht mit leeren Händen zurück. Ich hatte schon Süßigkeiten gekauft, allerdings ist ein Teil davon schon für die Geburtstagsfeier vom Großen in der Kita drauf gegangen, so dass jetzt nur noch 2 Tüten Schokofiguren übrig sind. Was also tun?

Etwas einfaches schnelles gruseliges und gesundes zaubern ist da kein Problem. Mandarinen machen es möglich. Die Farbe stimmt ja schon mal. Also werden sie kurzerhand verwandelt.

Mandarinen verwandeln sich in Gruselkürbisse

Man brauch dafür eigentlich nur 3 Dinge:

  • 1 Stiege Mandarinen (gibt es jetzt wieder oft im Angebot)
  • 1 Edding-Stift oder ähnliches
  • viel Phantasie

Das ganze dauert dann ungefähr 15-30 Minuten, je nachdem wie künstlerisch man begabt ist und seiner Fantasie freien Lauf lässt.

Die Anleitung ist ganz simpel:
Einfach eine Mandarine nach der anderen in die Hand nehmen und mit einem Gruselkürbisgesicht verzieren. Fertig!
Größere Kinder können da auch schon sehr gut selber mit malen. Bei uns habe ich es allein gemacht.

Ich hatte die Idee ja schon länger im Kopf und habe es heute schnell umgesetzt. Nicht das wir noch was Saures abbekommen. 😉 Auf Pinterest findet ihr auch jede Menge Inspiration dazu.

Dann die Mandarinenkiste noch mit einem weißen Mulltuch oder ähnlichen locker auskleiden und die fertigen Mandarinen Kürbisse wieder hineinlegen.

Fertig ist eine schnelle gesunde Halloween-Süßigkeit.  Jetzt können die Kinder abends kommen und klingeln. Wir sind vorbereitet.

Wie findet ihr unsere Mandarinen Kürbisse?

 

Happy Halloween.

 

Mandarinen Kürbisse

Kreativ im Kinderzimmer – Fenstermalerei mit Kreidestiften

Schon lange (seit Herbst) habe ich mir vorgenommen mal wieder die Fenster der Kinderzimmer schön zu gestalten. Ich hatte das schon mal in der Weihnachtszeit 2016 gemacht, damals mit solchen Fensterbilderaufklebern, nur da fand der Große es irgendwann ganz toll, die Aufkleber abzumachen. Nun also ein neuer Versuch, ohne Aufkleber.

Angefixt durch das liebe Internet, insbesondere Instagram, hatte ich mir im Herbst beim Drogeriediscounter dm die Sonderedtion von Bine Brändle mit den Fensterbildern und Kreidemarkern gekauft. Wer sich nicht mehr erinnert, so sahen die aus:

Fensterbilder, Kreidestifte
Für die Weihnachtszeit habe ich das Vorhaben der Fenstermalerei nicht umsetzen können, irgendwie fehlte mir da der Antrieb dazu, vermutlich auch der Fülle an Fensterbildern bei Instagram geschuldet. Denn wie das immer so ist, wenn plötzlich was ganz hip wird, dann macht es erstmal gefühlt jeder. Und ich hänge ja eh immer den Trends hinterher, war schon immer so.

Jetzt aber

Was lange wärt wird gut, denn endlich habe ich es angepackt und schon mal ein Fenster der Kinderzimmer bemalt. Da das große Kind heute und morgen krankheitsbedingt zu Hause weilt und damit Mamas Genesung  (ebenfalls krank) etwas torpediert hat, musste Beschäftigung her und was war da besser geeignet, als nebenher sein Kinderzimmerfenster zu bemalen. Also Kind spielt und Mama malt Fenster an. Zwei Fliegen mit einer Klappe, also fast.

Fenstermalerei, Kreidestifte
Das Bemalen des Fensters hatte etwas meditatives, jedenfalls beim ersten Motiv, denn nur da konnte ich ungestört malen. Die weiteren Motive wurden immer mit kurzen Unterbrechungen gemalt, denn der 3-jährige hatte dann doch nicht so den Enthusiasmus mal länger allein zu spielen, während Mama malt. War ja auch zu interessant.

Aber ich habe es geschafft und das Kind (und auch Mama) sind sehr glücklich mit dem Endergebnis. Nun schmücken eine Freihand-Wimpelkette und zwei Weltraum-Motive das Fenster. Im Dunkeln ist das ganze natürlich noch ein bissl beeindruckender, denn dann sieht man die Kreidezeichnung viel besser.

Fenstermalerei, Kreidestifte
Fenstermalerei, Kreidestifte
Einzig unsere 3fach-verglasten Fenster haben das Abzeichnen etwas schwieriger gemacht als gedacht. Ist da schon ein ganz schöner Abstand, so zwischen Vorlage und zu bemalender Scheibe. Aber mit meistens einem Auge zugekniffen, ging es doch sehr gut. Vorher geputzt habe ich die Fenster aber nicht extra, die wurden erst irgendwann in den letzten 3 Monaten geputzt. Nur die neuen Handabdrücke, die der Große heute hinterlassen hat, muss ich jetzt noch irgendwie (ohne was zu verwischen) wegbekommen, weil der kleine Herr musste ja extra aufs Fensterbrett klettern um die Wimpelkette mal genauer abzuschauen. Ohne Worte, sag ich nur.

Demnächst noch das Fenster im Zimmer der Kleinen bemalen, damit sie auch was zum schauen hat und vielleicht gestalte ich mir ein Fenster in meinem Arbeits-/Nähzimmer.
Bis bald.

Verlinkt beim Creadienstag.

Hochzeitsdekoration selbstgemacht – Teelichtgläser mit Spitze

Passend zum Creadienstag, möchte ich euch heute in einem kleinen Tutorial zeigen, wie ich für unsere Tischdekoration zur Hochzeit die Teelichtgläser gestaltet habe.
So sah es fertig auf dem Tisch aus:

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Ihr braucht:

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  • Teelichtgläser (meine waren mal Duftkerzen von Ikea gewesen)
  • Deko-Granulat in Wunschfarbe (gekauft bei Rossmann)
  • Deko-Spitze selbstklebend in Wunschfarbe (gekauft bei Rossmann)
  • Teelichter in Wunschfarbe, mit oder ohne Duft je nach Belieben

Und so wird es gemacht:

Deko-Spitze oben und unten auf die Teelichtgläser kleben. Ich habe dabei immer die Enden etwas übereinander gelegt, damit man ein geschlossenes Band hat. Oben ist meine Spitze schmaler als unten, das finde ich einen schönen Kontrast. Wenn das dann fertig ist, wird das Deko-Granulat eingefüllt. Ich habe in meine Gläser immer so 100 g eingefüllt, dass ergab eine schöne Höhe. Das Granulat habe ich dann etwas fest gedrückt, damit die Oberfläche etwas eben ist.

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Als letztes kommt dann das Teelicht hinein und hier steht man dann vor der schwierigen Frage: Welche Farbe nehme ich bloß? 😉 Ich habe mich dann für das Hellgrün entschieden, passend zu unserer anderen Hochzeitsdekoration.

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Fertig. Viel Spaß beim nachmachen.
Die Vase für meinen Brautstrauß habe ich übrigens passend dazu mit der gleichen Deko-Spitze verschönert. So ergab alles ein harmonisches Gesamtbild.

Nach der Hochzeit habe ich natürlich die Gläser, mit der Spitze dran, so gelassen. Die kann ich auch für weitere Feiern nutzen. Allerdings habe ich die Dekosteinchen wieder in die Verpackungsdose zurückgeschüttet. Die Gläser wurden ausgespült und stehen nun dekorativ im Glasschrank im Wohnzimmer. Jetzt habe ich immer passende Teelichtgläser da und kann zum Beispiel mit einem andersfarbigen Deko-Granulat neue Akzente setzen. 🙂

Verlinkt beim Creadienstag.

Drei Monate verheiratet … unsere Hochzeitsdeko

Wow, seit Freitag sind wir nun schon drei Monate verheiratet – ein Vierteljahr. Geändert hat sich gefühlsmäßig immer noch nichts, außer das ich wieder arbeiten gehe und der Mann Elternzeit mit der Herbstmaus macht. Mittlerweile ist die Ehe auch auf unseren Lohnzetteln angekommen. Neue Steuerklasse (IV) und, ganz komisch, neuer Kinderfreibetrag. Wo wir als „Singles“ jeder bei 2 Kindern einen Kinderfreibetrag von 1,0 hatten, ist er auf einmal bei jedem von uns bei 2,0. Merkwürdig. Vielleicht kann mir das ja mal einer erklären.

Heute möchte ich aber nicht mit Steuerlichkeiten langweilen, sondern euch unsere Hochzeitsdeko zeigen.

Da wir daheim gefeiert haben, konnten wir am Abend zuvor ganz entspannt – bis Mitternacht – dekorieren und mussten nichts hin und her fahren. Es war alles vor Ort und wenn was nicht passte, so wurde es schnell passend gemacht. Das haben wir auch wegen der Kinder gemacht, sie konnten ganz entspannt und ohne Stress in ihr Bett gebracht werden, und waren zudem in ihrer gewohnten Umgebung. Das half schon sehr, vor allem da der Herbstzwerg am Tag vor der Hochzeit mal 39° Fieber bekam.

Weiß – Grün – Creme

In Sachen Deko habe ich alles geplant, für den Mann war das nix. Frauensache halt. Aber er hat mich beim dekorieren ganz toll unterstützt. Unser Farbschema war passend zu unserem neuen Heim weiß, grün und creme. Das sind unsere Farben hier im Haus, es wirkt schön frisch.

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Tische und Stühle haben wir uns teilweise von meiner Schwester und meinen Eltern ausgeliehen. Ist schon sehr passend, wenn man identische SchwedenMöbel hat. 😉 So hat alles super in unser Wohn-Ess-Zimmer gepasst. Auch die Tischtücher habe ich von meiner Mama ausgeliehen bekommen. Ich muss mir so was echt mal für so eine große Tafel zulegen, immerhin wird die Familie ja nicht kleiner. Selbst Geschirr habe ich mir von ihnen mit ausgeliehen, denn wir haben nur ein Set für 6 Personen und ich wollte eigentlich alles in weiß an Geschirr decken. Hat nicht ganz geklappt, aber zu 70%. Zum Glück musste ich nicht unser blau-gelbes Alltagsgeschirr mit nehmen. Das passte nun gar nicht und ich will es eigentlich auch irgendwann so schnell wie möglich mal austauschen.

Mit was haben wir dekoriert?

In der Mitte des Tisches, auf die Tafeltücher, habe ich einen Tischläufer aus Abaca in der Farbe Apfelgrün gelegt, das ist so ähnlich wie Sisal. Darauf lag dann noch ein schmaleres Dekoband aus dünnem Vlies in der Farbe Ivory. Diese Kombination hatte ich mal bei Instagram entdeckt und fand es wunderschön. Das war die Grundlage und da drauf standen dann Teelichter , Blumengestecke und in der Mitte vor uns mein Brautstrauß. Zudem hatte ich noch Streudeko aus weiß-grauen Pappherzen. Die Teelichtgläser habe ich mit Spitze dekoriert, aber das zeige ich euch noch mal in einem separaten Post, denn die Entstehung habe ich fotografiert und zeige es euch als kleines Dekotutorial noch mal extra.

Links und recht davon waren dann die Teller und Tassen, logisch oder, und auf den Tellern hatte ich farblich passende Servietten gelegt und kleine hellgrüne Organzasäckchen mit klassischen Hochzeitsmandeln drin. Dazu ein Pappherz mit dem jeweiligen Namen. Normalerweise werden ja 5 Hochzeitsmandeln als Gastgeschenk gegeben. Über die Bedeutung könnt ihr z.B. hier nachlesen. Ich habe allerdings 6 Mandeln in die Säckchen gepackt. Waren nämlich mehr in der Packung als benötigt und da gab es halt nen kleinen Bonus. 😉

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Dann hatte ich noch Getränkekarten erstellt und in schlichten Bilderrahmen mit auf den Tisch gestellt. Eine Seite waren die Heißgetränke und die Alkoholfreien Getränke, auf der anderen Seite die Alkoholika. Der Hintergrund für die Karten war eigentlich, dass wir wollten, dass unsere Gäste sehen, was es alles zu trinken gibt, ähnlich wie in einer Gaststätte, und uns nicht ständig fragen, was wir so haben. Tja und was haben die Gäste gemacht? Richtig, sie fragten nach was wir an Getränken haben. Ich habe dann nur auf die Karte verwiesen. Die Karten werden nun für weitere Feiern aufgehoben und gegebenenfalls angepasst.

Die Blumendeko habe ich im örtlichen Blumenladen, zusammen mit meinem Brautstrauß und dem Herrenanstecker, machen lassen. Die Bestellung hatte ich schon 2 Monate vor der Hochzeit aufgegeben. Da wollte ich wirklich auf Nummer sicher gehen. Ich wollte auch nichts was schnell verwelkt und dann weggeworfen werden muss. Ich bin eh nicht der Typ für Blumensträuße, sondern habe lieber was zum Einpflanzen oder im Topf, denn da hab ich mehr davon. So gab es zwei längliche Holzkörbchen mit dreierlei Frühlingsblumen. Bellies, Primeln und Hornveilchen in weiß, dazu noch ein paar Weidenzweige und Moos. Der Blumenladen hat dann noch ein paar weiße Blätter und Perlen mit dran gemacht. Wunderschön und total passend zum gesamten Dekokonzept.

Jetzt stehen die Körbe immer auf unserem Balkon im Obergeschoss und warten darauf ausgepflanzt zu werden. Die Hornveilchen blühen da immer noch und sind ordentlich gewachsen, der Rest ist schon verblüht. Zudem hatte ich noch 2 weiße Hortensien als Deko für Buffet und so. Die werden dann auch mit ausgepflanzt. So können wir uns hoffentlich noch viele viele Jahre an unseren Hochzeitsblumen erfreuen.

An der Decke zwischen unseren Lampen hatten haben wir zwei Girlanden mit Wabenbällen und Pompons in weiß und creme gehangen. Die hängen immer noch und bleiben vermutlich auch hängen. Das sieht so schick aus und die Kinder schauen es auch immer gern an oder stupsen mal mit dem Kopf dagegen wenn wir sie auf dem Arm haben. An der Wand hingen Fächerrosetten in weiß und hellgrün. Zudem hatten wir 2 Mr&Mrs-Girlanden. Eine mit grauen Herzen, eine mit roten Herzen. Die Graue hatten wir an die Wohnzimmertür gehangen und die Rote an die Heckscheibe vom Auto.

Für die Streudeko-Herzen hatte ich einen besonderen Plan. Ich hatte mir von unseren Gästen gewünscht, auf die Herzen ihre Wünsche an uns für unsere Ehe zu schreiben. Das wollte ich eigentlich in unser Hochzeitsalbum mit kleben. Jedoch hatte meine Schwägerin eine ähnliche Idee als Hochzeitsunterhaltung geplant und so wurde beides kombiniert. Zufälligerweise passte der vorbereitete Keilrahmen genau in unser Farbkonzept. Und nein, wir hatten uns nicht abgesprochen. Zusammen mit Naturmaterialien und Heißkleber wurden dann von den Hochzeitsgästen der Keilrahmen gestaltet und schmückt nun unseren Flur. Es hängt nun direkt neben unserem Schlüsselbrett und wird so jeden Tag von uns gesehen und erinnert an den schönen Tag.

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Ich freue mich immer noch, dass alles so gut geklappt hat mit der Dekoration und meine Planung aufgegangen ist. Gekauft hatte ich alles unter anderem bei Tedi, Rossmann, Ikea und im Internet (Hochzeitsshop Sachsen und Meine Hochzeitsdeko). Vieles natürlich Saisonware, da muss man immer mal schauen. Ich hatte schon Monate vorher begonnen immer mal was zu kaufen wenn ich es gesehen habe. So waren unsere Servietten zum Beispiel ein Zufallsfund bei Rossmann.

Natürlich kann man noch mehr machen, aber für unsere kleine Familienhochzeit war es passend und genau unser Stil. 🙂

* Alle Links sind freiwillig. Ich wurde nicht dafür bezahlt und habe alles selber gekauft.

Weihnachtsdeko I: Butterbrottütenstern

Man sieht sie zur Zeit viel in den sozialen Netzwerken: Butterbrottütensterne. Besonders auf Instagram kann man sie momentan in allen Formen bewundern.

Natürlich habe auch ich mich von dieser einfachen Bastelei anstecken lassen, denn die Sterne sind schnell gemacht. Einfach die gewünschte Anzahl an Butterbrottüten (7-11 Stück) aneinander kleben, Zacken schneiden, aufklappen, Faden durch und fertig.

Unser Stern besteht aus 11 Tüten und hängt nun im Wohnzimmerfenster. Für meine Schwester habe ich auch schon zwei gebastelt und auch für uns selber werde ich vermutlich in den nächsten Tagen noch den ein oder anderen anfertigen.

Butterbrottütenstern 1

Anleitungen für den Stern findet ihr viele im Netz. Einfach in die Suchmaschine Butterbrottütenstern eingeben und schon wird man fündig. Zum Beispiel bei eigenfarbig oder Ein Schweizer Garten. Wer allerdings die Anleitung lieber als Video sieht, der wird hierzu auch reichlich finden.
Die Tüten an sich findet ihr eigentlich in jedem Drogerie- oder Supermarkt eures Vertrauens. Meist genau dort wo auch Backpapier, Alufolie und Co. sind.

Viel Spaß beim nachmachen.

Verlinkt beim Creadienstag.

Stoffmalfarben

Das letzte Näh-Blogger-Treffen hat einen sehr kreativen Nachhall bei mir hinterlassen. Das Stempeln mit Textilfarben wird hier Einzug halten, auch wenn dafür momentan noch die Zeit fehlt. Aber damit dann alles da ist, habe ich mir schon mal die passenden Arbeitsmaterialien besorgt.
Da ich ja schon Linolbesteck* und Stempelgummi seit vielen Monaten da habe, fehlte nur noch die passende Stoffmalfarbe*dazu. Bei „Das creative Hobby“ im Dresdner Elbepark bin ich fündig geworden und dank eines Einkaufsgutscheins war es auch nicht allzu Portemonee belastend. So wanderten gleich 2 Starter-Sets in meinen Einkaufskorb, einmal Stoffmalfarbe für helle Textilien* und einmal für dunkle Stoffe.
Ich bin sehr auf die Ergebnisse gespannt und werde dann auch hoffentlich daran denken, sie euch zu zeigen.
Verlinkt beim Creadienstag.
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Kinder-Shirt wird Kissenhülle

Zum heutigen Creadienstag habe mal wieder ein bissl geupcycled (Schreibt man das so?). Dieses Mal für meine Schwester. Sie brachte mir ein Langarm-Shirt mit, welches schon einiges zu erzählen hatte. Es gehörte erst ihrem ältesten Sohn und dann dem Mittleren. Nun ist es zu klein geworden und leider schon so maltretiert (Loch im Ärmel, hartnäckige Flecken), dass man es unmöglich noch für den Jüngten aufheben kann. Ob ich denn nicht noch etwas daraus zaubern könnte, war da die Frage, denn das Shirt wurde sehr gemocht.
Also überlegte ich kurz, maß aus und schon war die Idee da. Das Langarm-Shirt in Größe 128 sollte eine schöne Kissenhülle für ein vorhandenes Kissen auf ihrer Couch werden.
Der Zuschnitt ging gut. Ein Hoch auf die gute Kleidungsqualität. Ich hatte zuerst die Ärmel und Halsausschnittbündchen vorsichtig abgetrennt und anschließend Vorder- und Rückseite in die passende Form geschnitten. Da es ja nur ein Shirt in Größe 128 war, hatte die Oberkante zwischen den Ärmeln gerade so gereicht. Meine Nahtzugabe betrug deswegen ringsherum dann aber gerade mal 0,5 cm. Genaues Arbeiten war also angebracht. Damit mir die Kanten beim nähen nicht verrutschen, habe ich alle einmal mit Vlies-Kantenband* stabilisiert. Das war auch gleichzeitig eine gute Nähgundlage für den alten Jersey, denn dadurch ist die Chance von entstehenden Löchern während des Nähens geradezu auf 0 minimiert. Denn ich kenne es leider schon zur Genüge beim Upcycling, dass oft gewaschener Stoff beim Vernähen dann kaputt geht.
Als Verschluss wählte ich einen Reißverschluss in passender knalliger Farbe. Ein kleiner Hingucker also. Und damit die Reißverschlussraupe nicht beim Kuscheln stört, habe ich einen nahtverdeckten Reißverschluss* gewählt.
Das Markenlabel vom Nacken des Shirts habe ich auch wiederverwenden können und zusammen mit einem Handmade-Label, sowie meinem Blog-Label seitlich mit eingenäht.
Fertig.
Die Kissenhülle wurde freudig entgegengenommen und schon ausreichend bekuschelt. Es ist doch toll, wenn man lieb gewonnenen Kleidungsstücken ein zweites Leben einhauchen kann. Jetzt sind nur noch die Ärmel des Shirts übrig, aber dafür findet sich bestimmt auch noch zum Teil eine Verwendung. 🙂
Verlinkt beim Creadienstag und Upcycling-Dienstag.
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Bügelbrettbezug

Schon seit Monaten wollte ich mal mein Bügelbrett neu beziehen. Am Wochenende habe ich es dann endlich angepackt. Also habe ich Stoff, Schrägband und neue Bügelbrett-Polsterung hervor geholt und losgelegt. 
Als Stoff habe ich einen festen Baumwoll-Tischläufer von Ikea genommen, das Apfel-Design gab es zu Weihnachten in 2013. So kann man sich also auch helfen, wenn es das passende Muster nicht als Meterware gibt und man hat zudem noch günstig Unbenutzten neues Leben eingehaucht. 😉
Die Bügelbrett-Polsterung hatte ich mir schon vor Monaten im Rossmann für kleines Geld gekauft. Die haben so was immer mal im Angebot. Also Ausschau halten, falls ihr auch so etwas vor habt.

Für den Schnitt des neuen Bezugs habe ich einfach das Bügelbrett kopfüber auf den Stoff gestellt und ringsherum mit einen Abstand von 4 cm aufgezeichnet. Ausgeschnitten und einmal komplett mit Schrägband umnäht. Anschließend hat der Liebste mir festes Bäckergarn durch das Schrägband gezogen.

Den fertigen neuen Bezug zusammen mit der zugeschnittenen Polsterung aufs Brett gelegt und mittels Band festgezogen. Fertig!
Jetzt erstrahlt mein Bügelbrett im neuen frischen Apfel-Design und leistet weiterhin gute Dienste.
Verlinkt beim Creadienstag und Upcycling-Dienstag.

Konenhalter für die Nähmaschine

Zum Nähen greife ich gern auf Overlock-Garn zurück, besonders wenn ich die passende Farbe nur dort finde. Nur blöd, dass die Konen nicht in den Garnhalter der Nähmaschine passen. Bereits im Oktober haben der Liebste und ich deshalb bei diesem Problem Abhilfe geschaffen und in einer spontanen Bastelaktion einen Konenhalter gebaut. Klar könnte man auch einen Halter* kaufen, doch selber machen ist viel schöner. 😉

Wir brauchten nur ein Stück Holz (Rest von einem gekürztem Regal), Rundstäbe aus Holz, Schrauben und Ösen zum einschrauben. Alles fand sich bei uns zu Hause und so mussten wir nichts kaufen. Auf die Seiten des Bodenbretts haben wir Kantenumleimer* gebügelt, welches sich noch von einem anderen Projekt hier fand. Unter dem Bodenbrett haben wir noch sogenannte Möbelpuffer* geklebt damit der Nähtisch nicht zerkratzt wird.

Das Endergebnis ist sehr zufrieden stellend und erfüllt seinen Zweck hervorragend. Wir können sogar zwei Konen aufstecken und abspulen lassen. Gut fürs arbeiten mit der Zwillingsnadel*.

Passt perfekt neben die Nähmaschine. Vermutlich werde ich demnächst nur noch Overlock-Konen verwenden, so toll ist das damit.

Bis bald.

Verlinkt beim Creadienstag.

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Selbstgenähtes Stillkissen

In Vorbereitung auf den Herbstzwerg habe ich mich auch dazu entschieden, ein Stillkissen* zu besorgen. Schon bei Neffen habe ich vor Jahren gesehen, wie praktisch so ein Kissen doch ist. Egal ob als Unterlage zum Stillen oder zum kuscheligen Ablegen oder jetzt schon für mich selber mit zum schlafen.
Als ich dann jedoch die Preise für so ein Stillkissen* in diversen Online-Geschäften oder im Babyladen gesehen habe, musste ich erst einmal schlucken. Ähm ja … da nähe ich mir doch lieber selber eins, kann ja nicht so schwer sein. Doch woher nun den Schnitt nehmen? Zum Glück fiel mir das Stillkissen meiner Schwester* ein, das ist zwar schon ganz schön abgenutzt, aber immer noch sehr praktikabel um ein Schnittmuster abzunehmen und zu erstellen.
Ich habe mir dafür das Innenkissen und den Bezug im Stoffbruch auf Packpapier* abgezeichnet und ausgeschnitten.
Als Erstes habe ich mir dann das eigentliche Kissen aus einfachem weißen Baumwollstoff genäht und mit bewährter Kissenfüllung vom Möbelschweden befüllt. Denn in so ein Stillkissen passt so einiges rein. 🙂 
Der Stoff an sich ist ähnlich einem Batist, schön angenehm weich und nicht zu dünn oder dick, hat jedoch ein paar Dekostreifen (sieht man an den Enden des Kissens) an der Seite. Aber die stören mich nicht. Für ein Innenkissen erfüllt er seinen Zweck perfekt.
Für den Bezug meines Stillkissens wollte ich etwas Besonderes haben, was neutral und trotzdem farbenfroh ist. Da mein eigenes Stofflager leider nichts Zufriedenstellendes bot, habe ich mich beim letzten Stoffmarkt in Dresden umgeschaut und bin fündig geworden. 2 Designs aus robusten aber weichem Baumwollstoff in abgestimmter Farbkombi, perfekt zueinander passend.
Eine Seite zieren nun schicke Äpfelchen im Pünktchen-Look und die andere Seite viele bunte Punkte die einen gleich an Konfetti denken lassen. So kann ich nun nach Lust und Laune das Stillkissen immer so herum legen, wie ich mag, wobei die Äpfel eindeutig Vorrang haben. 😉
Verschlossen wird der Bezug mit einem 60cm langem weißen Reißverschluss*. Dessen Einnähen durch die Rundung gar nicht so einfach war, doch dank eines Tricks habe ich es super hinbekommen, er ist sogar nahtverdeckt.
Jetzt kann ich es kaum erwarten das Stillkissen zusammen mit dem Herbstzwerg ausführlichst zu genießen, aber bis dahin dauert es ja leider noch einige Wochen. 🙂
Verlinkt beim Creadienstag und bei Meertje.
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