Ostereier färben mit Krepppapier | Regenbogenostereier

Mit den Kleinsten zu basteln, ist immer eine Herausforderung. Gerade wenn die Kinder in ein Alter kommen, in dem sie gerne alles selber machen möchten, liegen Enttäuschung oder die Wut bei den Krümeln ganz nah beieinander. Sie ist mitunter grenzenlos, wenn sie es nicht so hinbekommen, wie sie wollen.

So auch beim Ostereier gestalten. Gerade wenn es um das Verzieren von bunten Ostereiern geht, ist der Umgang mit Pinsel und Farbe noch ein schwieriges Unterfangen. Das erfordert sehr viel Übung und Geduld. Je kleiner die Kinder, desto seltener bringen sie diese schon mit.

Regenbogeneier

Ostereier färben mit Krepppapier

Für Ostern habe ich deshalb ein ganz einfaches, nahezu frustfreies kleines DIY für euch. Das Gestalten wunderschöner Regenbogeneier funktioniert schon mit Kindern ab 2 Jahren.

Ostereier einfach färben mit Krepppappier. Ein großer Vorteil dieser Technik ist, dass ihr nur wenige, kostengünstige Materialien benötigt. Die meisten davon habt ihr mit Sicherheit sogar schon im Haus.

Was brauchen wir für unsere Regenbogen-Ostereier?

Eier, Krepppapier, wasser
  • Eier (weiße oder braune eignen sich gleichermaßen)
  • buntes Krepppapier (* Amazon Affiliate-Link)
  • eine Schüssel mit Wasser
  • eine leere Schüssel, falls ihr die Eier ausblasen möchtet
  • ein bis zwei leere Eierkartons
  • Küchentücher
  • Wachstuchtischdecke
  • Schürze oder altes T-Shirt zum Schutz der Kleidung

Los geht es!

Gut vorbereitet sein ist wichtig!

Deckt eure Arbeitsfläche zuerst mit einer Folie oder Tischdecke ab, um sie vor Verfärbungen zu schützen. Den Kindern und euch zieht ihr am besten eine Schürze oder ein altes T-Shirt an. Nasses Krepppapier kann ganz hässliche Flecken hinterlassen!

Alle Materialien legt ihr nun in Reichweite bereit.
Wollt ihr die Eier ausblasen, dann legt los! Alternativ könnt ihr sie aber auch hart kochen. Die rosa Aufdrucke auf den Eiern bekommt man übrigens meistens mit warmem Wasser abgerubbelt.

Die Eier färben

Eure Eier sollen nun natürlich schön bunt werden. Dazu benötigt ihr das Krepppapier. Reißt oder schneidet es mit euren Kindern in kleine Schnipsel. Ihr könnt diese entweder in einem leeren Eierkarton „parken“ oder in ein paar Schüsselchen. Es macht sich besser für das Arbeiten mit den Schnipseln, wenn ihr eine Auswahl vor euch liegt, statt des gesamten Vorrats. Dieser wird sonst schnell nass und unbrauchbar.

Füllt nun eine oder mehrere Schüsselchen mit klarem Wasser. Befeuchtet damit einen Schnipsel nach dem anderen und verteilt diese auf den Eier. Keine Angst, wenn sie etwas verrutschen, das Ergebnis wird trotzdem schön. Achtung, es gibt bunte Finger durch das nasse Krepppapier!

Kleiner Tipp zum Reinigen der Finger: Es geht gut ab mit Seife und Nagellackentferner, aber auch Babyfeuchttücher kann man zum Reinigen benutzen. Aber keine Angst, Farbreste verschwinden spätestens nach dem nächsten Vollbad oder auch beim Aufwaschen. 😉

Ist das Ei bedeckt, wird es im Eierkarton abgelegt. Dort sollte es solange liegen, bis die Schnipsel durchgetrocknet sind. Das dauert mitunter ein paar Stunden, weil das Papier sehr saugfähig ist. Am besten lasst ihr die Eier bis zum nächsten Tag legen.

Trockenes Krepppapier vom Ei lösen

Wenn alles gut getrocknet ist, das Krepppapier von den Eiern „pellen“. Die trockenen Schnipsel fallen dann zum Teil von allein ab, manchmal brauchen sie aber auch etwas Hilfe. Löst alles Papier von den Eiern ab und bestaunt euer Werk!
Tipp: Das trockene Krepppapier nicht gleich wegwerfen. Ihr könnt es sehr gut als Füllmaterial für euer Osternest weiter verwenden.

Nun nur noch die Eier mit einem Faden versehen, falls ihr sie ausgeblasen habt, und an den Osterstrauch hängen. Oder ihr gestaltet damit euer eigenes kleines Osternest und legt sie hinein.

Je nachdem wie farbintensiv euer Krepppapier ist, werden die Eier eher pastellig oder knallig von der Farbgebung her. Schön sind definitiv alle Regenbogeneier.

Viel Spaß nun, wenn ihr eure eigenen Ostereier mit Krepppapier färbt.
Bis bald eure Ines

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Laufrad schmücken zum Kindertag

Zum Kindertag steigt in unserer Kindertagesstätte eine kleine Party für die Kinder. Dazu können die Kindergartenkinder unter anderem ihr Fahrrad, Laufrad oder Roller mitbringen und damit dann durch den Garten fahren. Soweit ich gehört habe machen sie dann einen festlichen Kursus durch den Garten, Polonaise mit fahrbaren Untersatz quasi.

Für die Krippenkinder ist das so nicht geplant, denn viele sind ja auch noch zu klein dafür. Aber ich habe heute schon mal eine Erzieherin gefragt und unser eigenes Krippenkind darf gern sein Laufrad mitbringen. Denn wenn der große Bruder mit Laufrad in die Kita darf, dann möchte die Kleine natürlich auch. Logo oder? Ansonsten gibt es hier erfahrungsgemäß nur Gebrüll. Gleichbehandlung und so.

Ich bin ja sehr gespannt wie viele geschmückte Fahrräder, Laufräder und Roller am Kindertag so in der Kita herum fahren werden. Massen vermutlich, denn bei uns ist eine Kindergartengruppe so zwischen 14-18 Kinder stark und dass bei 4 Gruppen. Uuuh, aber bestimmt bringt nicht jedes Kind sein Laufrad oder so mit.

Laufrad schmücken?

Was zum Kindertag natürlich nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Dekoration. Der Zaun unserer Kita ist schon seit zwei Tagen mit Wimpelketten geschmückt und zum Kindertag werden dann auch wieder die Gruppenzimmer geschmückt sein. Natürlich darf dann auch ein geschmücktes Fahrrad, Laufrad oder Roller nicht fehlen, das ist sogar ausdrücklich erwünscht.

Luftballons, Bänder – Hauptsache schön bunt. Also haben wir heute kurz vor dem Abendbrot die Laufräder der Kinder geschmückt.

Laufrad mit Luftballons

Aus unserer Partykiste habe ich die Luftballons rausgeholt und die Kinder durften sich die Farben raussuchen. Da merkt man schon gleich, wie die Farbgeschmäcker so verteilt sind. Es wunderte mich allerdings etwas, dass die Kleine kein rosa haben wollte, denn die Farbe nimmt sie unter anderem immer zuerst beim Malen. Aber was solls.

Neben den Luftballons habe ich noch bunte Bänder an die Lenkergriffe gebunden. Die Farben passend zu den Luftballons ausgewählt. Schon sehr praktisch wenn man davon eh genug im Vorrat hat. Ich hatte auch schon überlegt, ob ich einfach Stoff passend zuschneiden soll. So war es dann aber schneller.

Die Kinder sind hin und weg und können den Kindertag kaum erwarten. Bleibt nur zu hoffen, dass die Luftballons lang genug durchhalten.

Bis bald.

roter und grüner Luftballon am enker

roter und gelber Luftballon am Lenker

Eine Püppi für die Püppi

Das kleine Kind hat eine neue Puppe bekommen (die zweite ihres Lebens) – ein Rotkäppchen. Ich habe es aus einem Stoffpanel genäht, welchen ich mal Second Hand über Instagram gekauft habe. Allerdings kann man das Panel immer noch über Spoonflower kaufen.


Als ich ihr das Rotkäppchen übergeben habe, wurde es gleich freudestrahlend in den Arm genommen und erst einmal kräftig geknuddelt. Das geht bei der Puppe besonders gut, denn sie ist durch den Stoffdruck ja eher wie ein Kissen. Schön weich und hat keine störenden Nähte auf Vorder- und Rückseite.
 

 
Auch der große Bruder ist ganz begeistert vom Rotkäppchen. Am liebsten würde er es selber behalten, aber das Rotkäppchen gehört nun einmal der kleinen Schwester. 😉 Vielleicht nähe ich ihm ja auch noch eins, denn hier liegt noch ein Rotkäppchen-Stoffpanel unvernäht im Schrank.
bis bald.
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Für einen kleinen Jungen

Vor 3,5 Monaten kam im Nähfreundeskreis ein kleiner Junge zur Welt und dieser musste natürlich mit selbstgenähten Sachen auf der Welt gebührend willkommen gehießen werden. Dafür haben ich mich an die Stick- und Nähmaschine gesetzt und fleißig Geschenke zusammengenäht. Für ein etwas größeres Geschenk bekam ich dabei Unterstützung von den Dresdner Nähbloggerinnen, denn wir haben da eine kleine Tradition in unserem Nähkreis was kleine neue Erdenbürger angeht, aber seht selbst.
Für das erste Geschenk habe ich die Stickmaschine angeworfen und eine Schlaufengiraffe (Freebie von Seitenstiche) genäht gestickt. Natürlich mit Namen von dem kleinen Erdenbürger, den habe ich hier aber aus Personenschutz unkenntlich gemacht. 😉 Verwendet habe ich dabei ein paar kleine Stoffschätze, dunkelblauer Pünktchenstoff und den „Bug A Boo by Tammy Andersen“ von Adornit.
Die Schlaufengiraffe bekommt eigentlich fast jedes Kind im Freundes und Bekanntenkreis von uns geschenkt. Oder auch mal eine Arbeitskollegin für ihr Kind als Dankeschön für ein altes Bobby Car, das wir von ihr bekommen haben. Es immer wieder ein tolles Geschenkt und sie ist ganz toll zum Spielen. Meine Kinder haben auch jeweils eine.


Dazu habe ich noch etwas zum Anziehen für den kleinen Erdenbürger genäht. Es wurde eine Frida-Hose von Milchmonster in Größe 62 (Freebook). Auch hier wurde ein kleiner Stoffschatz vernäht, ein Jersey mit Ufos und Raketen. Fragt mich aber bitte nicht wie der heißt, dass steht leider nicht auf der Webkante drauf und ich habe ihn online gekauft. Aber der ist echt toll.
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Dann gab es auch noch das große Gemeinschaftsgeschenk von Dresden näht. Wir haben für den kleinen Erdenbürger eine riesengroße Wimpelkette genäht. Dazu habe ich still und heimlich alle via Mail angeschrieben und nach Wimpeln gefragt und diese dann im Januar beim Nähtreff eingesammelt bzw mir zuschicken lassen.
Es sind 25 Wimpel zusammen gekommen und diese wurden an 6 m Sternchen-Schrägband genäht. An die Enden der Wimpelkette habe ich Schlüsselringe genäht, zum besseren aufhängen. Während des Zusammennähens hatte ich ja ein bisschen Angst, dass das Schrägband nicht reicht. Aber … puuh … es hat genau gepasst. Danke an alle Wimpelnäherinnen für eure Unterstützung. Die Wimpelkette ist ganz toll geworden und machen Wimpel hätte ich am liebsten selbst behalten, so süß sind die.
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Alles zusammen wurde dann, mit noch ein paar Wellnessgeschenken für die Mama (Gummibärchen und Badesalz), per Post zum kleinen Erdenbürder geschickt. Ich hatte ja insgeheim auf eine persönlich Übergabe beim Nähtreffen im März gehofft, aber leider passte es zeitlich nicht bei Mama und Baby. Sehr schade, aber trotzdem ist ja alles gut angekommen und wurde auch schon mit viel Dankeschön verbloggt. Schaut doch mal bei der lieben Daniela mit vorbei.
Die Hose wird mittlerweile schon viel getragen und steht dem kleinen Erdenbürger ganz ausgezeichnet, und auch die Giraffe wurde schon mit großen Augen bestaunt. Da ist es fast zu schade, dass die Hose irgendwann zu klein sein wird. Aber so ist das nun mal. Doch die Wimpelkette und die Giraffe werden den kleinen Erdenbürger aber bestimmt ganz lange begleiten.
Bis bald.
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Statt Stoffmarkt

Am vergangenen Samstag war in Dresden Stoffmarkt und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, nach der Frühschicht da hin zu fahren. Verbunden werden sollte das mit Krankenhausbesuch beim Mann, dem wurde nämlich am vergangenen Mittwoch die Schilddrüse entfernt. Nun wurde aber der Mann schon überraschenderweise am Freitag Nachmittag entlassen und somit habe ich es mir erspart, nochmal am Samstag nach Dresden zu fahren. Zumal der Verkehr durch Baustellen momentan echt zum k….. ist.
Aber ich hätte eh nur Kleinkram kaufen wollen und vielleicht paar Uni-Stoffe, von daher ist es auch nicht schlimm, dass ich nicht gefahren bin. Geld für Stoff habe ich dieses Jahr schon genug ausgegeben, obwohl ich ja eigentlich erstmal abbauen wollte und zum schnellen vernähen komme ich ja gerade auch nicht. Aber egal, ich bin bekennender Stoffsuchti. 😉 Deswegen zeige ich euch jetzt einfach mal meinen Zuwachs im Nähzimmer.
Schon vor einigen Wochen, äh drei Monaten, gab es bei Pfennigpfeifer Jerseys von BeaLena zu kaufen und eigentlich bin ich auch nur auf gut Glück damals hin, um mal zu schauen wie die so aussehen. Aber was soll ich sagen … so süß … 2 Stoffe mussten mit.
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Dann hatte ich ein kleines Tauschtreffen mit der lieben Karina und da sind dann folgende Stoffe bei mir eingezogen.
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Dann gab es ja vor kurzem bei Pattydoo ein süßes Hasen-Kuschelkissen-Freebie und was soll ich sagen, ich war hin und weg und habe noch am gleichen Tag Teddyplüsch bei Kullaloo dafür bestellt. Die süßen Eulenuntersetzer waren als Dankeschön der Bestellung dazugelegt. Aber vor Ostern bekomme ich die Kissen garantiert nicht fertig. Aber immerhin ist das Schnittmuster schon geklebt dafür.
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Aber jetzt kommt unser absoluter Stoffkaufrausch. Vor einer Woche waren der Mann und ich im Mini-ohne-Kinder-Urlaub zu unserem ersten Hochzeitstag, da sind wir nach Stuttgart gefahren. Ja und was ist bei Stuttgart? Richtig, Hilco-Werksverkauf. Ähm ja. Ich habe nur nach einem bestimmten Stoff gesucht (der mit den Bären), nur dann ist es doch etwas mehr geworden. Der Mann hat mit ausgesucht. Ich bin also nicht allein schuldig und wir haben dort ein Stoffgeschenk mit gekauft, ist also nicht alles für uns. Haha.
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Vieles für die Kinder, aber einiges auch für mich. Jetzt brauche ich bitte noch Zeit zum Nähen, in Ruhe und ohne Hektik. Wenn ich dann mal diesen ganzen Stoffberg vorgewaschen habe. Ja dass muss noch vor dem vernähen auch gemacht werden. Leider. Versorgt bin ich nun aber erstmal, jedenfalls bis ich passende Unistoffe und eventuell mehr wärmere Stoffe (Sweat und Co) brauche, denn davon habe ich kaum was. Trotzdem muss ich demnächst noch etwas Kleinkram kaufen.
Bis bald.
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Faschingsnachlese – Von Drachen und Regenbogen

Ganze 14 Tage ist das Faschingsfest in der Kita nun schon wieder her und ich muss euch ja noch unbedingt die Kostüme der Kinder zeigen. Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen und die Kostüme selber genäht. Noch sind die Kinder zu klein um eigene Wünsche zu äußern, also hatte Mutti freie Hand und hat sich die Messlatte mal wieder sehr hoch gelegt.
Die Kostümidee für die Kleine war recht einfach. Da sie noch nicht krabbelt, sollte es ein einfacher Schnitt sein, worin sie sich gut bewegen kann. Logo das bei einem Mädchen nur ein kurzes Kleidchen oder eine Tunika in Frage kam. Entschieden habe ich mich dann für ein Kleid aus der Ottobre Kids. Vernäht wurde ein Regenbogenstoff von Stoffwelten, das Kind sah darin ganz entzückend aus. Dazu gab es noch ein passendes Halstuch.
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Für den Großen war die Sache da schon etwas komplizierter. Mit seiner leuchtenden Latzhose aus dem letzten Jahr war er ja schon der Knaller gewesen und so was in der Art wollte ich dann natürlich wieder schaffen. Lange habe ich überlegt und bin letztendlich über Pinterest auf ein kostenfreies Add-On von Twig & Tale für einen kleinen Drachen gestoßen und wusste sofort: Das ist es!
Ich musste nur noch einen passenden Hoodie Schnitt dazu finden und schon konnte es los gehen. Fündig geworden bin ich auch hier wieder bei Ottobre, denn wenn ich die Zeitschrift schon abonniert habe, dann muss ich sie ja auch nutzen. Stoff war auch im heimischen Stoffgebirge genug vorhanden. Ich hatte noch Nicky im Schrank, der nur nach vernäh mich endlich schrie. Das hat so gut geklappt, dass ich nun drei Stoffe weniger im Schrank habe. Mit dem Regenbogenstoff von der Kleinen sind es sogar 4 weniger im Schrank.
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Ist er nicht süß der kleine Drache. Ich bin ganz verliebt, auch wenn ich über eine Woche lang, jeden Abend 1-3 Stunden daran gesessen habe. Mehr Zeit hatte ich durch meine Schichten leider nicht. Da gab es sogar den ein oder anderen Nähunfall der noch zusätzlich mit kaschiert werden musste. Und am Ende musste ich bei der Leggins sogar noch tricksen und stückeln, da der Nicky-Stoff fast nicht mehr gereicht hatte. Jedenfalls habe ich die Leggins nicht im Fadenlauf zugeschnitten, sondern quer dazu. Das führte am Ende zu einer zu engen Hose, wo ich die Seiten aufschnitt und noch einen 4 cm breiten Streifen einfügte. Aber dann hat alles wunderbar gepasst.
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Mal schauen was es nächstes Jahr zum Fasching wird. Mit 3 Jahren wird der Große dann sicherlich genauere Vorstellungen für sein Kostüm haben. Die Kleine hoffentlich noch nicht.
Bis bald.
Schnittmuster Kleid: Birdie Birdie – Ottobre Kids 1/2015 – Gr. 80
Schnittmuster Kapuzenpulli für Drachenkostüm: Doggy – Ottobre Kids 4/2016 – Gr. 92
Schnittmuster Leggins: Little Leglove von mEmadA – Gr. 86

Ein neuer Hut fürs Kind

Schon vor ein paar Wochen ist ein neuer Hut fürs große Kind unter der Nadel hervorgesprungen. Naja ok, es ist eine neue Mütze. Aber der Herbstzwerg sagt immer so süß „Mein Hut“.

Genäht habe ich einen Beanie-Schnitt aus der Ottobre Kids in Größe 48. Bei der Größe war ich mir ja etwas unsicher, denn ich hatte 47,5 cm Kopfumfang beim Kind ausgemessen. Das ist ja auch immer so ein Ding, an der richtigen Stelle auszumessen, vor allem beim Kopfumfang.
Für den Herbstzwerg Mützen zu kaufen, war ja schon von Beginn an immer kompliziert, er mochte das nie so. Weigerte sich regelmäßig und auch jetzt noch im Laden welche anzuprobieren. Zudem haben die Kaufgrößen nie so richtig gepasst. Meist sah es unmöglich bei ihm aus, er hat halt nicht so das Mützengesicht gehabt als Baby, weil seine Gesichtsform eher meiner entspricht, so rund bis leicht rechteckig beim Blick von vorn. Die einzig richtig gut aussehende Mützen an ihm waren so Sommerhüte mit Krempe ringsum oder Beanies. Ich trauer ja immer noch einer schlichten grau-dunkelblauen Beanie von C&A hinterher, die wir irgendwann beim Einkaufen verloren hatten. Sie stand ihm so super. Also war klar, dass ich eine Beanie nähen musste.

Auch war ich etwas unruhig, ob die neue Mütze dem Herbstzwerg zusagen wird, denn er ist da ein bisschen eigen. Und so war es auch, er wollte sie zu Beginn nicht tragen, sondern lieber seine Sommerhüte vom Discounter. Als wir ihm dann aber gesagt haben, er sieht schick mit der neuen Mütze aus, hat er sie gern aufgesetzt und sagt auch immer selbst: Schick. Die Mütze muss jetzt immer mit.

Lustig ist es auch, dass der Herbstzwerg momentan zu den Raketen auf dem Stoff Fische sagt. Und da beharrt er auch stur drauf, wenn man ihm diesbezüglich korrigiert. Es sind Fische! Wehe man sagt was anderes, dann kommt ganz laut „Fische“. Na mal schauen wie lange diese Phase anhält.
Jetzt muss will ich noch eine Mütze die kälteren Tage nähen. Einen Schnitt habe ich schon. Nur zuschneiden und nähen muss ich sie noch und hoffen, dass sie passt (geht erst bei Größe 49 los) und dem Herbstzwerg dann auch gefällt. 😉
Bis bald.
Schnittmuster: Pink Drops, Ottobre Kids 4/2015
Stoff: Stoffmarkt
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1-2-3 … Laternenbastelei

Am Freitag zu Sankt Martin ist bei uns im Dorf Laternenumzug. Wir werden daran teilnehmen, was auch bedeutet: Wir benötigen Laternen für die Kinder. Also hieß es gestern Abend für mich: Basteln! Kaufen kann ja jeder. Höhö – ok, ich habe den goldenen Mittelweg genommen. Ich habe schon vor paar Wochen Laternen-Bastelsets beim Discounter gekauft und die musste ich jetzt nur noch zusammenfügen.
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Kinder ins Bett, Heißkleber hervorgeholt und los ging es.
Von den drei gekauften Sets habe ich die Eule (für die Herbstmaus) und den Dino (für den Herbstzwerg) verbastelt. Den Geist wollte ich ja eigentlich schon zu Halloween machen, hab es aber irgendwie vergessen. Nächstes Jahr dann. 😉
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Bis auf paar kleine Macken durch den Heißkleber und zu schnellem positionieren, sind sie mir doch recht gut gelungen. Der Mann hat am Ende noch die Bügel zum Transport ganz professionell angebracht. Anders als in der Anleitung, aber für uns die bessere Variante.
Den Leuchttest haben die Laternen auch bestanden. Schaut toll aus und schon jetzt freue ich mich auf die strahlendenden Kinderaugen am Freitag.


Für den Herbstzwerg wird es der zweite Laternenumzugs seines Lebens werden. Seinen ersten Laternenumzug hat er im Vorjahr mit Oma und Opa und einer gekaufter Faltenlaterne erlebt. Ich lag ja leider schon seit Wochen schwangerschaftskomplikationsbedingt im Krankenhaus und zum Zeitpunkt des Laternenumzuges, dann leider auch schon mit Blasensprung.
Dieses Jahr wird aber alles anders sein. Wir sind alle daheim, ich habe mir sogar extra Frei genommen von der Arbeit. Ich habe gebastelt. Das wird ein schöner Abend werden und es gibt auch keine Ausreden zur Nichtteilnahme. Auch für den Mann nicht. Einzig ein Kind wird mit mit Fieber oder so krank, da versteht sich dann ja von selbst das wir daheim bleiben. Sonst nix. Ok, Starkregen vielleicht noch. Die Wetterprognosen sind jedoch auf unserer Seite – momentan kein Regen für Freitag. Nur ar…kalt soll es werden, so um die 0°C. Brr.
Spannend wird auch die Strecke werden, die gelaufen wird. Das ist ja alles noch streng geheim. Hoffe ich jedenfalls. Doch ich sag mal so: Ich bin im Elternbeirat der Kita. Ich kenne die Strecke. Aber psssssst. Von mir erfährt keiner was. 😉
Jetzt bleibt noch zu hoffen, dass der Herbstzwerg dieses Jahr die Laterne in Ruhe lässt, sie nicht auseinander nimmt und sich nicht wieder die Lampe leuchtend in den Mund steckt. Ein herrliches Bild übrigens. Schaue ich immer wieder gern an. 🙂
Bis bald.
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Kreativ mit Baumaterial – Eine Kullerrutsche aus Drainagerohr

Wenn man ein Haus baut, dann bleibt das ein oder andere Baumaterial ja mal übrig. Bei uns zum Beispiel die Drainagerohre, die der provisorischen Ableitung des Regenwassers vom Hausdach dienten. Wir hatten schon überlegt sie zu entsorgen, denn einen neuen Verwendungszweck gab es nicht. Doch dann suchten wir nach einer neuen Bespaßungsidee für den Herbstzwerg.
Kullerrutsche XL
Mit Bällen spielt das Kind ja immer sehr gern. Erst hieß es immer „Ba“, mittlerweile sind wir bei „Balli“ angelangt. Und Balli geht halt immer, egal ob groß oder klein. Noch schöner ist es natürlich wenn Balli noch irgendwo durchrollern kann. 😉
So hat sich der Mann eines Tages das überflüssige Drainagerohr geschnappt und es ganz kreativ um unsere Friesenbank gewickelt. Voilà eine Kullerrutsche in XL war fertig.

Die Aufstellung war gar nicht so einfach, wie man sich das vielleicht denkt, denn immerhin darf der Ball ja innen nicht hängen bleiben. Er sollte in gutem Tempo durchrollern.
Wenn das geschafft ist, dann bitte nicht mehr dran rum wackeln, so dass sich irgendwas verschiebt. Und vor allem das Kind davon abhalten neben dem Ball auch noch Steine hineinzuwerfen, denn an denen bleibt der Ball dann nämlich hängen. Für euch unfreiwillig getestet.
Ein großer Spaß bei den Kleinen. Auch bei Besuch kommt die Kullerrutsche immer gut an. Bei uns rollt übrigens ein kleiner Massageball durch, da gibt’s gleich noch ein Rattern aufgrund der Riffelung des Rohres gratis dazu. 😊
 
[wpvideo cvZpy7Wh]
Wenn ihr also flexibles Rohr übrig habt und nicht wisst, was ihr damit anstellen wollt, dann baut doch einfach mal wie wir eine Kullerrutsche für die Kinderlein. Sie werden sich freuen.
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Dankeskarten zur Geburt – Besser spät als nie

Etwas mehr als 27 Wochen nach der Geburt unserer kleinen Herbstmaus habe ich es endlich geschafft, die Dankeskarte, für die uns erreichten Glückwünsche und Geschenke, zu gestalten und auszudrucken.
Besser spät als nie!
Beim Herbstzwerg haben wir das ja damals vom Fotografen machen lassen und letztendlich war es eine teure Angelegenheit, die wir auch allein hinbekommen hätten. Aber als Erstlingseltern hat man ja unwissend alles mitgenommen. 😉 Jetzt bei Kind 2 sind wir schlauer.
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Ich habe mir die Karte über ein Online-Fotoprogramm entworfen und abgespeichert. Dann habe ich sie mittels Fotodrucker* daheim ausgedruckt und auf Kartenrohlinge* geklebt. Danksagung hineingeschrieben und ab in den Umschlag. Voila – Fertig.
Als Motiv habe ich bei unserem Frühchen zwei unterschiedliche Altersstufen gewählt, da ich nicht wollte, dass nur ein „altes“ Foto darauf zu sehen ist. Immerhin ist sie ja mittlerweile prächtig gewachsen und das soll man auch erkennen.
Beim Schreiben habe ich dann allerdings festgestellt, dass ich viel zu wenig Kartenrohlinge gekauft und Dankeskarten ausgedruckt habe. Tja, so muss ich nun morgen nochmal fix zum Pfennigpfeiffer Kartenrohlinge kaufen und daheim den Fotodrucker anwerfen.
Aber trotz dieser kleinen Panne, wandert morgen schon mal ein erster Schwung im Briefkasten und ein zweiter folgt dann am Montag.
Ich hoffe alle Empfänger freuen sich darüber.
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