12 von 12 im November

Gestern war der 12. und das bedeutet bei der Internetgemeinschaft der Blogger ja immer, das es Zeit ist für „12 von 12“. Was „12 von 12 “ genau ist, könnt ihr bei Caro nachlesen. Dort werden auch wieder alle Teilnehmer gesammelt.
Diesen Monat mache ich auch mal wieder mit, komme aber aufgrund von Nachtschicht und dazu vorher benötigten Schlaf, erst heute zum verbloggen. Los geht’s.

Achtung:
Da meine Bilder ja immer eher zufällige Schnappschüsse sind, achte ich selten auf kleinste Details. Auf den Bildern erkennbare Marken und ähnliches können daher als Werbung angesehen werden, sind es aber nicht. Wir haben sie selber gekauft, weil wir sie halt mögen. Is so!

12. November 2018 – Montag und alle daheim

Unser Tag beginnt ruhig. Wir müssen uns nicht für Arbeit oder Kindergarten fertig machen, denn die Kinder bleiben heute daheim. Beide haben einen Arzttermin und zusammen wollen wir noch zum Fotografen.

Nach einem gemütlichen Frühstück, das obligatorische morgendliche Kaffeetassenbild fehlt leider, machen wir uns für den Tag fertig und fahren los zum ersten Termin des Tages – Zahnarztbesuch für die Kinder. Die Wartezeit sind beide erstaunlich ruhig, nur zwischendrin gibt es mal kurz Chaos als beide rumrennen. Zum Glück scheint das keinen der anderen Wartenden zu stören.

Bereitwillig nimmt dann jedes Kind auf dem Zahnarztstuhl Platz und zeigt der Ärztin seine Zähne. Alles super, nur das Daumennuckeln müssen wir der Kleinen langsam mal abgewöhnen. Zur Belohnung gibt es ein kleines Spielzeug für die Kinder.
Den nächsten Kontrolltermin für Anfang April machen wir auch gleich wieder fest.

Nach dem Zahnarzt ging es zum Fotografen Familienbilder machen. Mittlerweile ein festes Ritual im Jahresplan, nur irgendwie wird es jedes Jahr später bei uns. Für nächstes Jahr nehmen wir uns dafür mal den Sommer vor, um dann Bilder in der Natur machen zu können.

Wieder daheim bereitet der Mann das Mittagessen vor, das große Kind spielt in seinem Zimmer und ich backe mit der Kleinen ein schnelles Dinkelbrot. Sie ist voller Eifer dabei und rührt und kippt die Zutaten sorgsam zusammen. Das geht sogar noch im schicken Foto-Outfit, welches sie einfach nicht ausziehen möchte.

Vor dem Mittagessen mache ich noch schnell eine Bestellung beim Lieblingsdiscounter, da ich keine Lust habe in den Laden zu fahren. Zudem weiß ich so, dass ich das Gewünschte auch wirklich bekomme.

Nach Mittagessen (Spinat, Kartoffeln, Ei) und Mittagsschlaf für alle, sitzen wir gemeinsam am Tisch bei Kaffee, Kakao und Keksen.

Von einer lieben Freundin gab es für die Kleine wieder einen Beutel voll Kleidung. Danke dafür. Gleich mal anprobieren. Passen und vom Kind für sehr schick befunden, blieb eine Leggins gleich an, nur die Kuscheljacke musste sie dann leider wieder ausziehen. Zu warm im Haus dafür.

Da wir einmal beim Sachen machen waren, haben wir gleich noch die Sportsachen für den Kindergarten gepackt. Das ist ja neu für uns, denn auch der Große braucht erst jetzt nach schon einem Kindergartenjahr extra Sportsachen. Scheint wohl eine neue Regelung in der Kita zu sein.

Zusammen schreiben wir auf den tollen Stoffrucksack, den jedes Kind zur U7a von unserer Krankenkasse bekam, ihren Namen drauf und packten eine bequeme Hose, Socken und ein Shirt hinein. Den Beutel selber zu öffnen und schließen, klappt auch schon ganz gut.

Als es dunkel wird, dürfen die Kinder dann ihre momentane Lieblingsserie im Fernsehen schauen. So kehrt ein bisschen Ruhe ein.

Währenddessen die Kinder ganz gespannt den Abenteuern des kleinen Prinzen folgen, packe ich meine Nähcamp Sachen vom Wochenende wieder aus und verräume sie. Einiges muss ich demnächst noch fertig stellen.

Nachdem der Trickfilm vorbei ist, ziehen sich die Kinder und ich uns an und gehen noch eine Runde raus in die Dunkelheit. Da ich zum Laternenumzug am letzten Freitag nicht da war, laufen wir nun gemeinsam eine Runde durchs Viertel und singen ein bissl dabei.

Wieder daheim gibt es Abendbrot mit dem Mittags gebackenen Brot und anschließend lege ich mich auf Sofa um vor der Arbeit noch etwas zu ruhen bzw. zu schlafen. Der Mann macht die Kinder nachtfertig und schafft sie ins Bett. Nach kurzer Zeit ist Ruhe.

Während der Mann eine Sportveranstaltung schaut, wache ich wieder auf und mache mich fertig für die Arbeit. Zwei Nachtschichten stehen auf dem Plan.

Später auf Arbeit bekomme ich vom Mann noch eine liebe Gute-Nacht-SMS. Er ist nun auch ins Bett gegangen. Davor hat er noch ein Kind wieder zugedeckt und ein Kind wieder in sein eigenes Bett geschafft. Der Große hat sich doch tatsächlich wieder in unser Bett geschlichen.

Tag zu Ende. Alles ruhig.
Bis bald.

Verlinkt bei 12 von 12.

Sachsen mit Kind entdecken – Verkehrsmuseum Dresden

*WERBUNG unbezahlt und unbeauftragt

Wenn man mit Kindern unterwegs ist und sich etwas anschauen möchte, dann ist das ja auch immer eine Sache des Wetters. Ganz unabhängig davon ist man bei einem Museumsbesuch. Was jetzt recht öde klingt, besonders mit Kindern, kann auch sehr interessant für die ganze Familie werden. Ein guter Tipp für einen Museumsbesuch, bei zum Beispiel schlechtem Wetter, ist dabei das Verkehrsmuseum Dresden.

Im Herzen Dresden, in historischer Kulisse

Wir haben das Verkehrsmuseum Dresden, das mitten im Herzen Dresdens in der Altstadt liegt, im Sommer als Familie besucht. Also 2 Erwachsene und 2 kleine Kinder im Alter von 2 und 3 Jahren und wir haben es keinesfalls bereut, auch wenn man erst denkt, dass sowas noch nichts für so kleine Kinder ist.

Seit nun mehr als 60 Jahre kann man sich nun schon im Johanneum, direkt bei der Frauenkirche und neben dem Residenzschloss, Ausstellungen zur Verkehrsgeschichte anschauen. Dabei findet man alle Zweige der Verkehrsgeschichte vor: Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt. Aber auch für die Kleinen ist mit dem Verkehrsgarten eine wunderbare Welt rund um den Verkehr gedacht worden

Ich kenne das Museum bereits aus Kinder- und Jugendtagen und war sehr erstaunt, was sich in den letzten Jahren, wo viele Umbauten und Renovierungen statt fanden, alles verändert hat.

Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt

Das Verkehrsmuseum beherbergt neben den 4 ständigen Ausstellungen zu den Themen Eisenbahn, Straßenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt auch immer noch ein bis zwei Sonderaustellung. Zudem findet man eine große Modelleisenbahnanlage im Museum, wo es mehrmals am Tag Vorführungen gibt.

Verteilt auf 3 Etagen gibt es in jeder Ecke etwas zu entdecken. Natürlich kann man mit kleinen Kindern nicht überall ewig stehen bleiben und sich alles genau anschauen, doch das tut dem Besuch keinen Abbruch. Auch so lässt sich viel anschauen und erklären. Denn wenn man dem Kind zum Beispiel erklärt, dass der Opa in genau so einem Auto früher gefahren ist oder dass früher die Autos noch kein Dach hatten, dann staunt selbst der kleinste Knirps.

Und spätestens wenn man dann direkt neben den großen Eisenbahnkolossen aus dem 19. Jahrhundert steht, ist eigentlich jedes Kind hin und weg und begeistert.

Sonderausstellung

Als wir im Sommer diesen Jahres das Verkehrsmuseum besucht haben, war gerade die Sonderausstellung „Geliebt. Gebraucht. Gehasst. Die Deutschen und ihre Autos.„. Da werden bei einem Erinnerungen wach, wenn man beispielsweise die Filmplakate von Autofilmen der 80er und 90er Jahre sieht. Oder man ist betroffen von der Vielzahl an Verkehrstoten, die es früher wie heute immer noch gibt. Der Titel dieser Ausstellung ist schon sehr treffend gewählt.

Das der Eingang zur Sonderausstellung zudem noch wie eine Waschanlage gestaltet war fanden wir echt witzig. Die Kinder hingegen waren da etwas vorsichtig und mussten erst einmal behutsam heran und dann hindurch geführt werden. Bei so was muss man dann immer abwägen, ob es nicht besser ist, sich erst einmal etwas anderes anzuschauen. Wir hatten uns für letzteres entschieden.

Diese Ausstellung kann noch bis Januar 2019 besucht werden. Ein Highlight war für uns dabei der Sonderteil zum Film „Manta, Manta“ inklusive Original Filmmanta.

Nicht nur sehen, auch hören – Interaktiv durch das Verkehrsmuseum

An alles ist bei den Ausstellungen gedacht worden. Man kann sich über einen Audio-Guide zu allen Exponaten etwas erzählen lassen, dazu muss man dann immer die entsprechende Nummer auswählen. Den Audio-Guide kann man sich schon vorher von daheim aus ganz bequem über die kostenlose Verkehrsmuseums-App herunterladen, so dass man gleich starten kann. Sehr praktisch.

Auch gibt es die Möglichkeit, sich schon daheim am Computer virtuell ein Schiff zu bauen und dann im Verkehrsmuseum bei einer Regatta starten zu lassen. Multimedialen Museumsbesuch nenne ich so was.

Aber auch vor Ort gibt es zahlreiche Möglichkeiten, auch ohne die App, sich etwas anhören zu können. An vielen Exponaten, besonders in der Schifffahrts- und Sonderausstellung, sind Monitore und Audiostationen vorhanden. Unser Großer fand das toll, ist es doch etwas anderes als nur zu schauen. Die Kinder fanden das sehr spannend.

Berühren und Mitmachen erlaubt

Sehr gut fanden wir auch, dass es nicht überall im Verkehrsmuseum untersagt war, die Exponate anzufassen, sondern man auch mal genauer hinschauen konnte. Das finde ich ja besonders bei Museumsbesuchen mit Kindern sehr wichtig. Denn erklären sie mal einem kleinen Kind, dass es nur neben der großen Eisenbahn stehen darf und nicht hinein gehen kann.

Auch wenn unser Kinder mit 2 und 3 Jahren doch noch etwas sehr jung sind, wollen auch sie alles genau erklärt haben. Wir sind nämlich gerade mitten im Warum-Alter. Da ist ein genauer Blick oft richtig Gold wert, als wenn man nur von außen erklären muss. Natürlich immer unter der Prämisse, dass man es nicht übertreiben darf. Das war bei uns am großen Steuerruder in der Schifffahrtsausstellung der Fall. Der Große fand das sich drehende Ruder einfach zu toll, auch wenn es mehr als doppelt so groß war wie er.

Der Verkehrsgarten für die Kleinen

Das so ein Museumsbesuch mit kleinen, aber auch großen Kindern anstrengend ist, kann sich sicher jeder vorstellen. Um eine Verschnaufpause für die Eltern zu schaffen, gibt es im 2. Obergeschoss des Museums für die Kinder einen Kindertreff und den  Verkehrsgarten, da können sie toben, bauen, malen oder experimentieren. Die Eltern haben etwas Luft zum erholen und können den Kindern dabei einfach nur zuschauen oder mit ihnen gemeinsam etwas machen. Viele Eltern nutzen den Verkehrsgarten auch für eine kleine Snackpause, denn es stehen dort Tische und Stühle zum verweilen bereit.

Die 300 m² große Verkehrslandschaft ist dabei das absolute Highlight für die Kinder. Auf Bobby-Cars und Bobby-Trains können sie dort umherfahren und nebenbei noch spielerisch die Verkehrsregeln lernen. Allerdings muss man da genauso wie im normaulen Straßenverkehr aufpassen, denn auch in so einer Kinderlandschaft gibt es schon kleine und große Verkehrsrowdys.

Wessen Kind sein Verkehrswissen genauer testen möchte, der kann immer am ersten Freitag jeden Monats seinen Bobbycar-Führerschein machen lassen. Ist doch auch mal was.

Vielfalt zum angemessenen Preis

Das Verkehrsmuseum Dresden bietet auf seiner gesamten Fläche ein Menge für große und kleine Entdecker. Wer Fahrzeuge liebt, der wird das Verkehrsmuseum lieben. Es bringt einem die mobile Welt auf Straße, Schienen, Wasser und Luft näher und ist dabei ganz nah an einem dran.

Auch der Preis ist dafür fantastisch, angesichts der Menge die einem geboten wird. Kinder bis 5 Jahre kommen kostenlos ins Museum und ein Erwachsener zahlt 9 Euro und das finden wir topp. Denn es gibt wirklich andere Museen oder Ausstellungen wo man für weniger mehr zahlen muss.

Wir werden sicherlich in den nächsten Jahren noch mehrmals wieder kommen, denn von Autos, Eisenbahn und Co. bekommen unsere Kinder nämlich nicht genug. Einzig die Rettungskräfte wie Feuerwehr und Polizei hat unser Großer etwas vermisst. Aber vielleicht gibt es ja irgendwann mal dazu eine Sonderausstellung.

Bis bald.

Verkehrsmuseum Dresden

Rezension: WAS IST WAS Junior – Im Zoo {Werbung}

~WERBUNG~ (ENTHÄLT *AMAZON-AFFILIATE-LINKS)

Dieses Jahr waren wir mit den Kinder schon zwei Mal in größeren Zoologischen Gärten (Chemnitz und  Dresden) und mehrmals in einem kleinen Tierpark bei uns daheim. Ganz klar das die Kinder da natürlich viel wissen wollen, was so den ganzen Tag über im Zoo passiert. Denn sie sehen ja bei den Besuchen, dass es nicht nur Tiere anzuschauen gibt, sondern das dort auch viele Leute arbeiten,die sich um die Tiere kümmern.

Praktisch finde ich es da, dass es über die Thematik Tiere im Zoo ganz viele individuelle Kinderbücher gibt, die man sich zuhause gemeinsam anschauen und vorlesen kann. Bücher die dabei das Wissen kindgerecht vermitteln, gibt es da ja zum Glück für jede Altersstufe, auch für die Kleinsten.

Zum Thema Zoo haben wir dabei das passende Buch aus der WAS IST WAS Reihe vom TESSLOFF Verlag in unser Herz geschlossen. „WAS IST WAS Junior Im ZOO“ vermittelt spannendes Entdeckerwissen rund um den Zoo für Kinder von 4-7 Jahren. Aber auch jüngere Kinder und Erwachsene haben ihre Freude daran.

Was ist Was Im Zoo
Abbildung: TESSLOFF Verlag

Es gibt viel zu entdecken im Zoo

Einen Ausflug in den Zoo zu machen, ist für die Kinder ja immer eine willkommene Abwechslung zum normalen Alltagsleben. Dort gibt es viel zu entdecken und man hat Spaß dabei. Genau das vermittelt auch das Kinderbuch mit liebevollen Illustrationen von Stefan Lohr und kindgerechten Texten von der Diplom-Biologin Bärbel Oftring.

Entdeckerklappen auf den Seiten wecken die Neugierde der Kinder extra. Meine beiden finden das ja immer sehr spannend und schauen ganz genau, wo eine Entdeckerklappe versteckt ist.

Zudem findet man auf den Seiten interessantes Zusatzwissen, zum Beispiel über Technik oder Besonderheiten mancher Zoologischer Gärten. Auch dabei sind die Texte leicht verständlich geschrieben, so dass die beim Vorlesen auch von den Kleinsten verstanden werden können.

Welche Tiere leben im Zoo?

Das Buch ist wie jeder Zoo in die unterschiedlichen Bereiche aufgeteilt. Auf großen Doppelseiten findet man zuerst eine Blick über den gesamten Zoo. Anschließend begibt man sich auf eine Reise zu den unterschiedlichsten Tieren und Gebieten. Wie leben die Elefanten oder welche Tiere leben in Afrika. Unglaublich was es alles für unterschiedliche Bären auf der Welt gibt. Natürlich dürfen auch die Raubkatzen mit Löwe und Tiger nicht fehlen, genauso wenig wie die Menschenaffen. Ein Blick ins Tropenhaus und ins Aquarium runden einen jeden Zoobesuch ab. Welche Tiere sind nur in der Nacht aktiv und was fliegt und kriecht auf unserer Erde so herum.

Ein Highlight eines jeden Zoobesuchs ist natürlich der Streichelzoo mit seinen Ziegen und Schafen, sowie Eseln. Lieben eure Kinder den auch so? Meine Tochter würde ja am liebsten bei jedem Besuch eine kleine Ziege mit heim nehmen.

Mit offenen Augen durch das Buch

Beim Anschauen des Kinderbuches haben die Kinder auch ganz genau hingeschaut, was den die Tierpfleger so machen. Sie füttern die Tiere, machen in ihre Gehege sauber oder kümmern sich um die kleinen Tierbabys.

Doch sie fanden auch Szenen, die wir auch schon bei einem Zoobesuch live gesehen haben. Zum Beispiel wie die Seelöwen gefüttert und trainiert werden. Wie der Elefant sich mit Sand bewirft oder der Orang-Utan am auf dem Baum sitzt.

WAS IST WAS Junior Im Zoo* lässt Kinder und Erwachsene in die Welt der Zootiere eintauchen, wie es sonst nur ein richtiger Zoobesuch. Auf den 21 Seiten gibt es viel über die verschiedensten Tiere im Zoo zu entdecken und zu lernen. Wann geht ihr wieder mal wieder in den Zoo?

Vielen Dank an TESSLOFF das wir rezensieren durften

Nähzimmer-Blick Oktober 2018

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNG UND MARKENNENNUNGEN.

Heute gibt es wieder einen Blick in mein Nähzimmer und ich muss gleich dazu sagen, dass es diesmal nicht so aufgeräumt ist wie im letzten Monat. Es türmt sich schon wieder. Jaja. Es gab eine kleine Stofflieferung die momentan noch auf dem Bügelbrett vorm Fenster ruht und darauf wartet gewaschen zu werden.

Dann liegen schon die Stoffe für die nächsten Projekte bereit, denn im November fahre ich zum Nähcamp nach Leipzig und dafür müssen Vorbereitungen getroffen werden. Auch hat bald das kleine Kind Geburtstag und dafür wird auch wieder genäht. Der gelbe Stoff, der auf dem Nähtisch liegt, ist schon mal ein Teil davon.

Irgendwie muss ja kreatives Chaos herrschen, findet ihr nicht auch? Und so lange ich immer alles wieder finde und noch genug Platz zum Zuschneiden ist, geht es ja. 😉

Nähwerke Oktober 2018

Im letzten Monat war ich recht fleißig, ich habe ein paar Stoffe weggenäht bzw. es sind nur noch winzige Reste übrig. Auch habe ich mal wieder ein Upcycling Projekt gehabt. Es ist doch schön, wenn man aus alten kaputten Kleidungsstücken Neue nähen kann. Zudem ist auch mal wieder etwas für mich selber entstanden und nicht nur für die Kinder.

Was habe ich genäht:

Für die Kleine ist noch ein Schlafanzug entstanden in einem zarten Mintgrün. Wer sagt, dass Mädchen immer nur die typischen Mädchenfarben rosa und rot tragen sollte, der irrt, meiner Tochter stehen auch Blau- und Grüntöne ganz wunderbar. Der Schlafanzug ist wieder der bewährte „Tag- & Nachtträumer“ Schnitt von Fred von Soho.

Eine Schlafhose für meinen Neffen entstand aus einer alten Schlafhose seines großen Bruders. So bleibt es in der Familie und konnte weiter genutzt werden. Hierbei habe ich wieder das Freebook „Kinderhose“ von Näähglück verwendet. Ein Klassiker mittlerweile bei uns.

Pullis, Pullis, Pullis – was wäre ein Nähmonat ohne ein paar genähte Shirts für die Kinder. Ich habe zwei schlichte Basic Shirts nach einem Schnitt aus der Ottobre Kids 04/2018 [Affiliate-Link] genäht. Es muss ja nicht immer extrem bunt sein.
Dann habe ich beim letzten Nähtreffen für jedes Kind einen kuschligen Sweatpullover genäht. Der Winter kommt bestimmt. Hoffentlich. Hierbei stammt der Schnitt aus der neuen Ottobre Kids 06/2018 [Affiliate-Link] und ich habe ein paar gute Stoffschätze verwendet. Die Kleine wird dann jetzt mit der Mama im Partnerlook gehen können, denn auch ich habe einen Pullover aus dem Kussmundsweat. Für den Großen gab es Monster in Kombi mit leuchtend gelben Bündchen.

Ein Highlight im Oktober ist aber das Geburtstagsshirt für den Großen. Auch hier wieder ein bewährter Schnitt, „Pilvi“ von Näähglück. Als ich Anfang des Jahres den Baustellenstoff gekauft hatte, wusste ich sofort, dass ich ihn für das Geburtstagsshirt aufheben werde. Der Kran war ideal um die 4 zu präsentieren.

Für Halloween habe ich einen DIY-Set von Alles für Selbermacher aus dem Vorjahr endlich umgesetzt und so unsere Süßigkeiten für die Kinder stilecht aufbewahrt.

Für mich genäht

Ich habe mir selber ein neues Oberteil genäht, allerdings erst einmal aus einem uni-melierten Stoff um zu sehen wie es eigentlich an mit sitzt. Der Mann verglich dann allerdings das Shirt Copenhagen von Schnittliebe mit einem Ballerinadress. Ähm ja.

Zugegeben auch ich war nach der ersten Anprobe etwas enttäuscht, hatte ich mich doch eigentlich gleich in den Schnitt verliebt, als ich ihn sah. Aber vielleicht liegt es auch wirklich nur an dem lila Stoff, denn von anderen bekam ich sonst nur positive Rückmeldungen. Beim nächsten Mal werde ich aber noch eine kleine weitere Änderung vornehmen und die Taille etwas nach unten versetzen, dann sitzt es bestimmt noch etwas besser. Die Ärmel hatte ich nämlich schon geändert, denn sonst wären sie mir zu eng gewesen.

Was nähe ich im November?

Auch der November wird wieder spannend werden im Nähzimmer, denn die Adventszeit wirft ihr Schatten voraus. Dazu wird es wie oben schon erwähnt wieder ein Geburtstagsshirt geben, diesmal für die Kleine und ich werde auch mehrere Teile für mich selber nähen. Mal schauen wie viel ich schaffe vom Nähplan, denn der November ist hier recht voll und meine Nähzeit bis auf das Nähcamp doch recht knapp. Seid gespannt.

Wer immer auf dem aktuellen Stand bleiben möchte, bei dem was hier entsteht, dem empfehle meinen zweiten Instagram-Account @kremplinghaus_naehzimmer.

Bis bald.

Hallo November!

Jetzt sind wir echt schon im November angekommen. Nur noch 2 Monate und schon ist das Jahr wieder rum. Das merkt man extrem. Die Termine häufen sich, nicht nur daheim, sondern auch auf Arbeit. Irgendwie muss alles und jedes plötzlich noch erledigt werden. Geht es euch auch so?

Ich befasse mich zur Zeit auch mit einer kleinen Neustrukturierung des Blogs, aber keine Angst, es wird sich nicht viel verändern. Es soll lediglich mir dazu dienen vor allem regelmäßiger zu bloggen und euch hoffentlich mehr Orientierung hier geben. Dazu dann aber mehr im Dezember.

Im November werde ich/wir

  • unser kleines großes Mädchen zu seinem ersten Tag im Kindergarten begleiten – Tschüss Kinderkrippe
  • ein erstes Gespräch mit der neuen Erzieherin der Kleinen führen – nach 2 Tagen gibt es schon die ersten „Probleme“ beimKind
  • mit den Krippenerzieherinnen ein Abschlussgespräch zur Entwicklung der Kleinen haben
  • viele viele Kindersachen und auch von mir selber zusammenpacken und spenden – u.a. ist unseren Kinderwagen und gefühlt 50 kg an Klamotten dabei
  • mit der Kleine zum Kinder-TÜV gehen -die U7a-Vorsorgeuntersuchung ist fällig
  • ganz viele Arzttermine haben. der Kalender ist voll. Praktisch jede Woche hat irgendwer von uns einen oder mehrere Termine -Zahnarzt, HNO, Orthopäde, Neurologe, Physiotherapie, Psychologe, Schmerztherapeut, Hausarzt und Kinderarzt
  • die Kinder werden dadurch nicht eine Woche durchgehend in die Kita gehen, eines von beiden ist immer einen oder 2 Tage in der Woche daheim, manchmal auch beide gleichzeitig
  • erste Arzt- und Therapietermine für das neue Jahr ausmachen
  • dann werden die Kleine und ich zusammen zu ihrem ersten Termin im SPZ gehen. Wir sind gespannt ob uns geholfen werden kann.
  • der Mann setzt seinen IRENA-Sport 1-2 mal wöchentlich fort
  • ich werde das Vergnügen haben und dem Jugendamt einen Besuch abstatten. Ihr ahnt es ja nicht.
  • 3 Tage Auszeit zusammen mit meiner Freundin in Leipzig genießen und beim Nähcamp von Elle Puls die Nähmaschinen rattern lassen
  • die neuen Adventskalender nähen und befüllen
  • ein Kleidchen mit einer großen 3 darauf nähen
  • den 3. Geburtstag von der Kleinen feiern
  • auch bei der Kleinen für die Geburtstagsfeier im Kindergarten einen großen Obstteller vorbereiten
  • gemütlich die Adventszeit einläuten

Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist, aber ich fühle mich angesicht dieser Liste schon etwas gestresst und dass ist wirklich nur das fest eingeplante, was sich auch nicht vermeiden lässt. Wer weiß was noch alles dazu kommt.

Was habt ihr so vor?

Bis bald.

Idee: Frische Brise

 

Schnelles Halloween Tutorial: Mandarinen Kürbisse

Wer wie ich am heutigen Reformationstag bzw. Halloween nachmittags arbeiten muss und zudem noch vergessen hat genügend Süßigkeiten einzukaufen, für den habe ich jetzt eine schnelle Anleitung für eine gesunde Halloween-Süßigkeit.

Mandarinen Kürbisse zu Halloween

Mandarinen Kürbisse

Da der Mann heute Nachmittag mit den Kindern allein ist, ich bin leider arbeiten, muss er sich wohl oder übel auch um die klingelnden Kinderscharen kümmern, die hier an Halloween verkleidet um die Häuser ziehen.

Natürlich lasse ich Mann und Kinder da nicht mit leeren Händen zurück. Ich hatte schon Süßigkeiten gekauft, allerdings ist ein Teil davon schon für die Geburtstagsfeier vom Großen in der Kita drauf gegangen, so dass jetzt nur noch 2 Tüten Schokofiguren übrig sind. Was also tun?

Etwas einfaches schnelles gruseliges und gesundes zaubern ist da kein Problem. Mandarinen machen es möglich. Die Farbe stimmt ja schon mal. Also werden sie kurzerhand verwandelt.

Mandarinen verwandeln sich in Gruselkürbisse

Man brauch dafür eigentlich nur 3 Dinge:

  • 1 Stiege Mandarinen (gibt es jetzt wieder oft im Angebot)
  • 1 Edding-Stift oder ähnliches
  • viel Phantasie

Das ganze dauert dann ungefähr 15-30 Minuten, je nachdem wie künstlerisch man begabt ist und seiner Fantasie freien Lauf lässt.

Die Anleitung ist ganz simpel:
Einfach eine Mandarine nach der anderen in die Hand nehmen und mit einem Gruselkürbisgesicht verzieren. Fertig!
Größere Kinder können da auch schon sehr gut selber mit malen. Bei uns habe ich es allein gemacht.

Ich hatte die Idee ja schon länger im Kopf und habe es heute schnell umgesetzt. Nicht das wir noch was Saures abbekommen. 😉 Auf Pinterest findet ihr auch jede Menge Inspiration dazu.

Dann die Mandarinenkiste noch mit einem weißen Mulltuch oder ähnlichen locker auskleiden und die fertigen Mandarinen Kürbisse wieder hineinlegen.

Fertig ist eine schnelle gesunde Halloween-Süßigkeit.  Jetzt können die Kinder abends kommen und klingeln. Wir sind vorbereitet.

Wie findet ihr unsere Mandarinen Kürbisse?

 

Happy Halloween.

 

Mandarinen Kürbisse

12tel Blick Oktober 2018

Kennt ihr noch den 12tel-Blick von Tabea Heinicker? Ja? Nein?

Tabea Heinicker hatte die Aktion 2012 ins Leben gerufen und war bis 2017 ihre Gastgeberin. Man suchte sich ein oder mehrere persönliche Aussichtspunkte und fotografierte sie jeden Monat immer ungefähr am gleichen Tag, an gleicher Position. Das wurde dann verbloggt und im Blog von Tabea Heinicker verlinkt. Leider ist mittlerweile ihr Blog stillgelegt.

Wer jetzt aber denkt, dass es die Aktion nun nicht mehr gibt, der irrt. Denn wie ich selber erst vor kurzen mitbekommen habe, ist, dass die 12tel-Blick-Aktion weiter lebt und jetzt bei Eva Fuchs daheim ist. Das freut mich sehr, denn ich habe wieder richtig Lust daran teilzunehmen.

12tel Blick Philosophie

2015 habe ich im Zuge unseres Hausbaus schon mal am 12tel Blick teilgenommen. Leider nur ein halbes Jahr lang, danach war ich aufgrund der Schwangerschaft mit der Kleinen leider ans Bett gefesselt und so geriet der 12tel Blick bei mir in totale Vergessenheit. Bis heute, denn ab heute soll sich das wieder ändern und der 12tel Blick ein fester Bestandteil des Blogs werden.

Denn wie schreibt Eva Fuchs in ihrem Blogpost zur 12tel Blick Philosophie so treffend:
„… der monatliche 12tel-Blick ist für viele von uns zum liebgewonnenen Ritual geworden. Inne zu halten, seinen ganz persönlichen Blick aufs Leben geduldig zu verfolgen, das gibt Kraft und Freude. Manche von uns besuchen ihren Fotostandort mehrmals pro Monat, experimentieren mit Wetterstimmung, Tageszeit… Du kannst dem perfekten Foto hinterherjagen oder einen gezielten Schnappschuss machen… „

Ich bin ja eher Typ gezielter Schnappschuss und werde daher meine 2 ausgewählten Standorte auch nur mit meinem Handy machen.

Mein 12tel Blick im Oktober 2018

Für meinen neuen 12tel Blick habe ich mir 2 Ausblicke daheim ausgesucht, die ich auch schon des öfteren bei Instagram gezeigt habe. Unser Ausblick in den Garten.
Da die Sammlung der verschiedensten 12tel Blicke immer am 30. des Monats bei Eva Fuchs gesammelt werden, werde ich meinen Blogpost dazu auch an diesem Tag veröffentlichen. Meine Bilder werde ich wohl immer so 2 Tage vorher machen, so der Plan.

Meine Ausblicke sind:

Einmal von der geöffneten Terrassentür aus, mit Blick Richtung  auf mein großes Blumenbeet mit Apfel- und Birnenbaum und dem Weg zu unserem Gemüsegarten, der hinter dem grünen Zaum verbirgt.

Der andere Blick ist fast identisch nur eine Etage höher, aufgenommen von unserer Balkontür aus. Man schaut in die gleiche Richtung wie zuvor und sieht am Horizont den Turm vom Schloss bei uns im Dorf, sowie Wiesen und Feld.

Ich habe mich bei beiden Aussichtspunkten am vergangenen Sonntag um die Mittagszeit an die offenen Türen gelehnt und mit dem Handy einfach ein Bild gemacht. Halt ein gezielter Schnappschuss.

Das Wetter ist sehr trüb und ab und zu regnete es auch. Es nur 6 Grad und man merkt schon, das der Herbst nun endlich Einzug gehalten habt. Die Pflanzen verfärben ihr Laub oder sie sind schon verwelkt. Aber es gibt auch noch ein paar wenige Blumen die blühen, wie die Ringelblumen. Manche Pflanzen aber, wie unsere Balkonblumen, haben den heißen Sommer einfach nicht überstanden. Denn mal ganz ehrlich, bei der ganzen Wärme habe ich irgendwann das Gießen nur noch auf Nutz- als auf Zierpflanzen beschränkt.

Ich hoffe ihr freut euch, genauso wie ich, dass es hier nun einen neuen alten Ausblick auf unser Leben wieder gibt. Vielleicht mag ja der ein oder andere auch beim 12tel Blick mitmachen.

Verlinkt beim 12tel Blick von Eva Fuchs.

12tel Blick Oktober

Unsere Geschenkideen zum 4. Geburtstag unseres Sohnes

ACHTUNG: ENTHÄLT WERBUNG DURCH VERLINKUNGen UND MARKENNENNUNGEN.

Letztes Wochenende ist der Große 4 Jahre alt geworden und natürlich gab es wieder lauter schöne Geschenke für das Geburtstagskind. Wir handhaben das ja immer so, dass ich das ganze Jahr über die Wunschliste des Großen bei Amazon (*Affiliate-Link) immer mal aktualisiere und dann zum gegebenen Zeitpunkt den Link verschicke. Die Schwiegereltern bekommen aber nur gesagt, was so auf der Wunschliste steht, denn sie haben kein Internet.

So umgehen wir ganz geschickt ungewünschten bzw. überflüssigen Geschenken. Ob dann direkt über die Liste oder im Laden gekauft wird, überlasse ich jedem selber. 😉

Kleine und große Geschenke zum 4. Geburtstag

Der Große hat ja eine sehr starke Liebe für die Feuerwehr und so war schon recht schnell klar, in welche Richtung die Geschenkideen gehen werden. Aber auch die erst vor ein paar Monaten neu entdeckte Liebe zu Lego haben wir in der Wunschliste mit bedacht.

Geschenke Geburtstag

Natürlich war er begeistert und hat alles gleich ausgetestet. wir sind sehr glücklich, dass er zu keinem Geschenk gesagt hat, dass es ihm nicht gefällt.

Was wurde geschenkt

Achtung: Die folgenden Links im Text sind Amazon Affiliate-Links. Dass bedeutet, dass ich als Amazon-Partner bei qualifizierten Käufen eine kleine Provision erhalte, euch entsteht dadurch kein Nachteil.

Die Geschenke sind sehr übersichtlich, denn zuviel sollte es ja auch nicht werden.
Von uns Eltern bekam das Kind das Spiel KrokoDoc, das Feuerwehrauto Venus aus der Trickfilmserie Feuerwehrmann Sam und dazu noch ein Buch zum Zeichnen lernen von Figuren, gekauft bei Lidl. Nicht mit im Bild ist das Geburtstagsshirt, dass ich dem Sohn genäht habe, aber bei Instagram könnt ihr es euch anschauen.

Oma und Opa (meine Eltern) haben den Wunsch nach einer Kiste voll Legosteine erfüllt. Das Kind ist nun voll im Baufieber, momentan ganz angesagt ist dabei Häuser bauen. Aber wir haben zusammen auch schon ein Motorrad aus dem dicken Anleitungsbuch gebaut, das dabei war.

Der Onkel, mein Bruder, erfüllte den Wunsch nach einem neuen Buch vom kleinen Drachen Kokusnuss. Er hat gleich ein kleines Kokusnuss-Set bekommen, das aus 2 kleinen Büchern zum Vorlesen und einem kleinen Plüsch-Kokusnuss bestand.

Geschenke Geburtstag

Von der Familie des Mannes gab es auch ganz tolle Geschenke. Der Bruder des Mannes hat den Kauf des Geschenkes wie jedes Jahr in unsere kompetenten Hände und so haben wir ein Ergänzungsset für die Tut-Tut-Autos des Kindes gewählt. Am Ende ist es das kleine Straßen-Set mit Ampel geworden. Was natürlich sehr gut passte, denn erst im September hatte der Große Verkehrserziehung im Kindergarten.

Den Vogel des Tages haben aber die Schwiegereltern abgeschossen, in dem sie dem Kind eine riesengroße Feuerwehr geschenkt haben. Ihr hättet die Augen vom großen sehen müssen. Die wurden immer größer und das Geschenk konnte gar nicht so schnell ausgepackt werden, wie das Kind spielen wollte.

Geschenke Geburtstag Feuerwehr

So viele Geschenke

Im Kindergarten bekam der Große dann auch noch ein kleines Geschenk, bestehend aus einem kleinen Portemonei, einem Malbuch und einem kleinen Buch, dazu 2 Tütchen Gummibären. Das hatte ich diese Woche mal kurz in einer Instagram-Story gezeigt.

Ich bin ja immer noch sehr froh, dass der Große doch eine sehr eindeutige Vorliebe beim Spielzeug hat. Natürlich ändert sich auch hier und da immer mal was, aber er ist doch ganz durch und durch Junge was seine Favoriten anbelangt. Bei seiner Schwester ist das hingegen gar nicht so der Fall. Sie spielt mal ausdauernd mit ihren Puppen und ihrer Küche, aber auch gern mit den Autod und der Eisenbahn des Bruders. Das macht hier das Geschenke finden um einiges schwieriger. Vor allem wenn beide Kinder dazu noch im letzten Jahresquartal Geburtstag haben und Weihnachten bald dazu kommt.

Vielleicht sind ja bei den Geschenken für unseren Großen ein paar Anregungen für euch dabei. Vielleicht mögt ihr mir ja mal verraten, mit was eure Vierjährigen so gerne spielen.

Bis bald.

Mit Vier ist man schon ein bissl groß

Ich erinnere mich noch genau, als sei es gestern gewesen, als ich vor vier Jahren, an einem Dienstag morgen, pünktlich zur Frühstückszeit, zum ersten Mal Mutter geworden bin. Ein absolutes Wunschkind, von dem ich die ganze Schwangerschaft über schon wusste, dass es ein Junge wird. Nie hatte ich während dieser insgesamt fast 38 Wochen Schwangerschaft auch nur einen anderen Gedanken daran verloren, dass es vielleicht ein Mädchen werden könnte. Ich wusste es von Anfang an. Da war es schon dieses unsichtbare Band, dass den Großen und mich bis heute verbindet und dass zwischendurch auch nur mal kurz, ok für unfreiwillige 12 Wochen, ganz dünn wurde.

Nun ist der kleine Große schon vier Jahre alt – mein/unser Herbstzwerg. Kinder wie die Zeit vergeht.

Mein kleiner Herbstzwerg, mit 4 Jahren …

  • bist du 102 cm groß und 15,1 kg schwer – der Kinderarzt sagt du bist ein leichtes Kind
  • trägst du Kleidergröße 98-110, je nachdem wie es ausfällt
  • hörst und siehst du fantastisch, jedenfalls sagt das der Kinderarzt – Mama zweifelt da ja manchmal daran
  • ist es für sich schon seit einem Jahr ganz selbstverständlich auf die Toilette zu gehen – es passieren eigentlich so gut wie keine „Unfälle“ mehr
  • freust du dich über (fast) alle Sachen die Mama für einen näht und trägt sie gern, auch in den wildesten Kombinationen
  • geht nichts ohne deinen heißgeliebten Teddy, der dich schon seit deiner Geburt begleitet – Freitags darf er dich immer mit in den Kindergarten begleiten
  • bist du eher der Typ Frühaufsteher und spät ins Bettgeher (zum Leidwesen von Mama und Papa)
  • kuschelst und schläfst du auf einmal sehr gern mit/bei Mama und Papa
  • wanderst du Nachts gern heimlich zu Mama und Papa ins Bett und quetschst dich dazwischen
  • geht nichts über Kakao oder Milch zum frühen Morgen, gern auch mal warm
  • wird die Wurst lieber pur anstatt mit Brot gegessen
  • isst du Nudeln nur mit Käse und ohne Soße
  • hast du viele Freunde in der Kita -zuhause reicht dir aber noch deine Schwester zum spielen
  • bist du sehr fantasiereich – deine Kita-Erzieherin staunt immer wieder über deine tolle Gabe Geschichten zu erzählen und zu spielen
  • kommt dein kleiner Wut-Bock-Teufel immer noch so urplötzlich hervor, wie die vorherigen Jahre auch schon
  • schmeißt du dich auch schon mal auf den Boden, wenn es nicht nach dem eigenen kleinen Kopf geht
  • baust du die tollsten Werke aus Legosteinen
  • spielst du immer noch gern mit deiner Hozeisenbahn und deinen Tut-Tut-Autos
  • kombinierst du mal schnell alle Spielzeuge miteinander
  • geht nicht ohne die Feuerwehr – du bist absoluter Fan
  • bist du traurig, dass du immer noch nicht zur Bambini-Feuerwehr darfst -nächstes Jahr dann aber, wenn du 5 wirst
  • stellst du zusammen mit der kleinen Schwester auch mal gern eure Kinderzimmer komplett auf den Kopf
  • bist du ein fürsorglicher großer Bruder, der seine kleine Schwester aber auch gern ärgert
  • hörst du eher auf Papa, als auf Mama – doch bist du eigentlich eher Mamakind
  • bist du teilweise ein ganz schöner Frechdachs und Wirbelwind

Wir sind gespannt was dein neues Lebensjahr für dich bereit hält.
Mama und Papa und deine kleine Schwester lieben dich sehr.

Geburtstag

Mit dem Hobby plötzlich im Fernsehen

Bekanntermaßen habe ich ja das Nähen als Hobby. Es ist meinen Ankerpunkt, meine Entspannungsoase, mein Yoga. Damit verbunden treffe ich mich mehrmals im Jahr, in der Regel monatlich, mit den Mädels von Dresden näht. So auch im letzten Monat, wo wir mal wieder in der Dresdner Kleingartengaststätte Immergrün zu Gast waren.

Zu besagten Zeitpunkt unseres Treffens war auch, unerwarteterweise, ein Kamerateam des Regionalsenders Dresden Fernsehen dort zu Besuch um einen neuen Werbespot über die Gaststätte zu drehen.

Interesse an unserem Hobby

Ich war bei meiner Ankunft schon sehr überrascht dieses kleine Fernsehteam zu sehen, habe mir aber erstmal nichts dabei gedacht. Kurz nach meiner Ankunft zeichnete sich aber ab, dass das Fernsehteam sehr angetan von unserer Gruppe war und es die Chance gab, dass sie über uns ein paar Sequenzen mit drehen. Als Voraussetzung war da aber ein Interview das eine von uns Nähmädels hätte geben müssen.

Nun könnt ihr euch sicherlich vorstellen, wie alle begeistert hier geschrieen haben. Nämlich nicht. Einige von unserer Gruppe bloggen ja etwas verdeckt, also sie zeigen sich nicht selber, über ihr Hobby. Was heißt, sie wollen nicht unbedingt im Rampenlicht stehen und öffentlich zu sehen sein. Das machte es schon etwas schwieriger bei der Wahl der Freiwilligen.

Augen zu und durch – Hallo ich mach das

Nun ist es aber so, dass ich ja mittlerweile nicht mehr ganz so zurückhaltend bin wie noch vor Jahren, also habe ich mich bereit erklärt das Interview zu geben. Kann ja auch nur schief gehen. Man kennt das ja: Roter Kopf, Ähm und Kauderwelchgelaber, voll der breite Dialekt der plötzlich durch kommt und viel viel mehr.

Ok, ich hatte auch etwas schwitzige Hände, der Bauch war etwas wollig warm und kribbelig und ich war die ganze Zeit unterschwellig angespannt, da ich ja nun nicht wusste, wann die mich nun interviewen wollen. Also erstmal alles wie gehabt, Nähmaschine aufbauen und schon mal loslegen. Zwischendurch hat der Kameramann schon fleißig gedreht und Fotos gemacht.

Alles im Kasten. Wann kommt es denn nun und kommt es überhaupt?

Letztendlich habe ich das Interview souverän über die Bühne gebracht, der Kopf wurde nicht rot und warm. Gesächselt habe ich auch nicht zu sehr, ich gebe mir ja immer sehr Mühe beim freien sprechen. Die Mädels waren begeistert und haben mir gedankt. Nun hieß es aber erstmal abwarten, ob und wann der Beitrag nun kommt.

Man versprach uns, dass wir über die Ausstrahlung wohl informiert werden, konnte aber nicht sagen wann das geschehen wird.

Die Zeit verging und, ich glaube es war nach so 1,5 bis 2 Wochen, habe ich zufällig im Dresden Fernsehen den Werbespot der Gaststätte mit uns als Background gesehen. Ich muss das ja übers Internet gucken, da ich den Sender nicht empfange und kann da ist das doch ein echter Glückstreffer gewesen.

Plötzlich im Fernsehen

Genauso wie ich den Werbebeitrag zufälligerweise entdeckt hatte, habe ich dann auch den Beitrag über unsere Nähgruppe entdeckt inklusive meines Interviews. Wir wurden also nicht vorher informiert, dass der Beitrag tatsächlich online geht.

Artikel auf Dresden Fernsehen
Quelle: Dresden Fernsehen

Ah ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie hibbelig ich plötzlich war. Die Ganze Aufregung, wie beim Interview, war wieder da, inklusive Bauchkribbeln. Aufgeregt wie ein kleines Schulkind.

Erstmal habe ich mir den Beitrag durchgelesen und musste teilweise über die Wortwahl schmunzeln, denn noch nie hat jemand unser Nähhobby als flauschig bezeichnet. Natürlich habe ich das auch gleich in den sozialen Medien und innerhalb der Nähgruppe geteilt. Einzig die Tatsache, dass die Website von Dresden Fernsehen nicht so wollte wie ich, hat mich total verrückt gemacht. Ihr könnt es euch sicherlich vorstellen, wenn man etwas unbedingt möchte und es nicht so geht wie man möchte.

Interview beim Nähtreffen
Quelle: Dresden Fernsehen

Doch irgendwann ging es dann und ich konnte mir den Beitrag anschauen. Tja, wie soll ich das sagen, es ist schon etwas komisch sich plötzlich selber im Fernsehen zu sehen und hören. Aber das Gefühl ist auch großartig.

Lob kam auch reihenweise herum. Von der Familie und den Nähmädels, ein paar Likes auf Faebook. Mehr Feedback gab es jetzt noch nicht und dieses Hochgefühl wie kurz nach der Veröffentlichung des Beitrages ist mittlerweile auch etwas abgeflaut. Was ja nicht schlimm ist. Abheben werde ich jetzt dadurch eh nicht, das ist nicht so meine Natur.

Wo kam es noch. Wo kann man es sich noch anschauen.

Gesendet wurde der Beitrag dann auch noch am Tag nach der Veröffentlichung in der regionalen täglich erscheinenden Nachrichtensendung „Drehscheibe Dresden“ vom Dresden Fernsehen. Das konnten dann also auch nochmal alle sehen, die die Sendung außerhalb vom Web im normalen Fernsehen schauen. Hat ja nicht jeder Internet daheim.

Wenn ihr euch den Beitrag mal in Ruhe anschauen wollt, dann könnt ihr das über folgende Links machen.

Ich danke ganz herzlich Dresden Fernsehen für den fantastischen Beitrag über unser „flauschiges“ Hobby und das Interview mit mir. Wann bekommt man schon mal so eine Chance öffentlich über sein Hobby zu reden.

Ich freuen mich sehr, wenn ihr euch den Beitrag anschaut und vielleicht auch teilt, damit ihn auch Leute außerhalb von Dresden sehen können. 😉 Und über euer Feedback dazu natürlich genauso, schreibt ,mir gern einen Kommentar.

Viel Spaß beim Anschauen und bis bald.